Bürgermeister und Schöffen der Stadt Bocholt genehmigen, nachdem mit bfl. Erlaubnis die Minoriten in der Stadt eine Niederlassung gegründet haben und ein neuer Klosterbau notwendig geworden ist, das Gebäude der Vikarie S. Cruris an der Neuen Kirche, deren Besitzer Gerhardus Romundt ist, abzubrechen und mit dem Grundstück in den Klosterbezirk einzubeziehen, wozu bereits der Domdechant Bernhard von Mallinckrodt und der Generalvikar Petrus Nicolartius ihre Zustimmung gegeben haben, unter der Bedingung, dass das Kloster die Verpflichtung eines wöchentlichen Sacrums auf sich nimmt. Im Fall des Weggangs der Minoriten fällt das Haus wieder an die Vikarie zurück. Ankündigung des Stadtsiegels.
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Bürgermeister und Schöffen der Stadt Bocholt genehmigen, nachdem mit bfl. Erlaubnis die Minoriten in der Stadt eine Niederlassung gegründet haben und ein neuer Klosterbau notwendig geworden ist, das Gebäude der Vikarie S. Cruris an der Neuen Kirche, deren Besitzer Gerhardus Romundt ist, abzubrechen und mit dem Grundstück in den Klosterbezirk einzubeziehen, wozu bereits der Domdechant Bernhard von Mallinckrodt und der Generalvikar Petrus Nicolartius ihre Zustimmung gegeben haben, unter der Bedingung, dass das Kloster die Verpflichtung eines wöchentlichen Sacrums auf sich nimmt. Im Fall des Weggangs der Minoriten fällt das Haus wieder an die Vikarie zurück. Ankündigung des Stadtsiegels.
A II Nr. 3
B 207u Kloster Bocholt - Urkunden
Kloster Bocholt - Urkunden
1633 Dez 24
Pergament
Überlieferungsart: Original
Urkunde
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:58 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.2. Westfälische Fürstbistümer (B) (Tektonik)
- 1.2.1. Fürstbistum Münster (Tektonik)
- 1.2.1.4. Geistlichkeit, Stifte, Klöster (Tektonik)
- Kloster Bocholt (Tektonik)
- Kloster Bocholt / Urkunden (Bestand)