Lothar Georg Joseph Graf von Stadion und Thannhausen, Domprobst, Scholastikus, Senior und Jubiläus der erzherzoglich-kaiserlichen hohen Dom- und Ritterstifte Mainz, Bamberg und Bleidenstadt sowie kurmainzischer und hochfürstlich-bambergischer Geheimer Rat, belehnt Andreas (Andreae) Friedrich Storch, Verwalter zu Burggrub und Greifenstein, als Gewalthaber von Johann Franz Romanus Schenk von Stauffenberg, Herr zu Amerdingen, Burggrub, Greifenstein und Heiligenstadt, hochfürstlich-bambergischer Geheimer Rat, Hofmarschall und Oberamtmann zu Pottenstein, nach dem Tod seines Vaters Karl Christof (Sebastian Karl Christof) Schenk von Freiherr von Stauffenberg mit einem halben kleinen Hof (Höflein) zu Brunn auf dem Gebirge mit dem dazu gehörigen Wald und Stücken, der von alters darauf hergebrachten halben Vogtei und den im einzelnen genannten Zinsleistungen, das bereits von dem vorangegangenen Domprobst als Mannlehen empfangen wurde und von dem Domprobst zu Bamberg und von der Domprobstei Bamberg zu rechtem Mannlehen rührt. Die Lehenschaften, Obrigkeiten, Herrlichkeiten, Rechte und Gewohnheiten der Domprobstei Bamberg und aller anderer Rechteinhaber bleiben davon unberührt.
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Lothar Georg Joseph Graf von Stadion und Thannhausen, Domprobst, Scholastikus, Senior und Jubiläus der erzherzoglich-kaiserlichen hohen Dom- und Ritterstifte Mainz, Bamberg und Bleidenstadt sowie kurmainzischer und hochfürstlich-bambergischer Geheimer Rat, belehnt Andreas (Andreae) Friedrich Storch, Verwalter zu Burggrub und Greifenstein, als Gewalthaber von Johann Franz Romanus Schenk von Stauffenberg, Herr zu Amerdingen, Burggrub, Greifenstein und Heiligenstadt, hochfürstlich-bambergischer Geheimer Rat, Hofmarschall und Oberamtmann zu Pottenstein, nach dem Tod seines Vaters Karl Christof (Sebastian Karl Christof) Schenk von Freiherr von Stauffenberg mit einem halben kleinen Hof (Höflein) zu Brunn auf dem Gebirge mit dem dazu gehörigen Wald und Stücken, der von alters darauf hergebrachten halben Vogtei und den im einzelnen genannten Zinsleistungen, das bereits von dem vorangegangenen Domprobst als Mannlehen empfangen wurde und von dem Domprobst zu Bamberg und von der Domprobstei Bamberg zu rechtem Mannlehen rührt. Die Lehenschaften, Obrigkeiten, Herrlichkeiten, Rechte und Gewohnheiten der Domprobstei Bamberg und aller anderer Rechteinhaber bleiben davon unberührt.
Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 38 T 1 Nr. 452
II Burggrub c 30
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 38 T 1 Gf. und Frh. Schenk von Stauffenbergische Archive: Urkunden
Gf. und Frh. Schenk von Stauffenbergische Archive: Urkunden >> Burggrub und Greifenstein
1770 August 25
Gesamtarchiv Schenk von Stauffenberg
Urkunden
Deutsch
Siegler: Domprobstei Bamberg
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 Siegel.
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 Siegel.
Schenk von Stauffenberg, Johann Franz; (Amerdinger Hauptstamm), Hofmarschall, Oberamtmann, 1733-1797
Schenk von Stauffenberg, Sebastian Karl Christoph; (Amerdinger Hauptstamm), Kämmerer, Oberamtmann, Oberhofmeister, Landrichter, 1692-1762
Stadion, Freiherren und Grafen von; Lothar Georg Joseph, und Thannhausen
Stark, Andreas Friedrich (Burggrub, Heiligenstadt BA)
Bamberg BA; Domstift; Dompröpste
Bamberg BA; Hochstift; Geheime Räte
Bleidenstadt, Taunusstein RÜD; Ritterstift
Mainz MZ; Domstift; Dompröbste
Pottenstein BT; Oberamtmänner
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 13:43 MESZ
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