Friedrich Schoder, Domherr zu Würzburg und Landrichter des Herzogtums Franken bestätigt eine Klage des Konrad von Weinsberg gegen Bürgermeister und Rat der Stadt Weinsberg; dieser habe Weinsberg zu Lehen samt allen Rechten, Gülten und Zehenden; die Rechte Konrads von Weinsberg werden anerkannt; als Schirmer und Helfer werden ihm gesetzt: Konrad Erzbischof zu Mainz, Friedrich Markgraf zu Brandenburg, Ott Pfalzgraf bei Rhein, Jörg Graf zu Henneberg, Johann Michel und Jörg Grafen von Wertheim, Wilhelm und Michel Grafen zu Castell, Thomas Graf zu Rieneck, Erkinger von Seinsheim und alle Seinsheim, Burkhart von Seckendorf und alle von Seckendorf, Appel von Lichtenstein und alle von Lichtenstein, Eberhard von Schaumburg und alle von Schaumburg, Dietz von Tüngen und alle von Tüngen, Kaspar von Bibra und alle von Bibra, Götz von Berlichingen und alle von Berlichingen, Eberhard Rüd alle Rüden, Hans Hund und alle Hunden, Böringer von Allatzheim und alle von Allatzheim, dazu alle Diener des Bischofs und Herzogs von Franken, Gericht, Städte, Dörfer, Bürger und Bauern; der Brief ist abgefasst am Montag vor dem Hl. Pfingsttag (20. Mai 1420); auf Begehren Konrads von Weinsberg wurde dieser Brief vom Hofgericht neu bestätigt und konfirmiert am 14. August 1422.