3/8 [fol. 35'ff]: 1666 Jan. 22 (Collegium Decanorum)
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UAT 3/ Akademischer Senat (I), Protokolle
Akademischer Senat (I), Protokolle >> Acta Senatus, Bd. XXVII
Enthält: Anwesend: Rektor Frommann, Wagner, Lauterbach, Mögling; Parteien- und Zeugenvernehmung wegen Raufhändel und Beschluss, die Sache vor den Senat zu bringen. Kläger: [HGAdv. Julius Simon] Nördlinger (Anm. 1). Angeklagte: [Wenceslaus Hildebrandt v.] Hundte (Anm. 2) aus Schlesien, [Georg Wilhelm v.] Mermet (Anm. 3) aus Schlesien, [Johann Christoph v.] Knobelstörff (Anm. 4), [Johann Christian v.] Kalckreutter (Kalckreytter) (Anm. 5), [Christoph Friedrich v.] Britzelwitz (Anm. 6). Zeugen: [Ratsverw.] Johann Georg Schlotterbeck (Anm. 7), Glaser Hans Ulrich Rapp, Bäcker Hans Jacob Weilandt, Bäcker Wilhelm Stierlin (Stirrlin?), Maria Botten, Nachtwächter Hans Basti, Weingärtner Martin Motzer, Stadtknecht Johannes Kurtz, Contuberniurnsökonom Hieronymus (Jakob?] Weydenbach (Anm. 8), Gewürzkrämer Jacob Jochim aus Lustnau, Hans Jacob Eyselin, Sabina Schneyder aus Kempten, Magd des Dr. Winter. Sonstige genannte Personen: Geistl. Verwalter [Johann Philipp Moser (Anm. 9)], (dessen Tischburschen v. Mermet, v. Kalckreut, v. Pritzelwitz, [v. Hund ?] sind), Dr. [Johann Anton] Winter (Anm. 10), [Melchior Albertus v.] Keckeritz (Anm. 11), [Ludwig Ernst v.] Pelnitz (Anm. 12) "der lange Schwede" (Tischbursche des Nördlinger ?), Frau Gerhart (Anm. 13), verst. Frau Gültlinger, "Junker Lips von Inham", "die beiden Schweden", Schöpler, Liz. [Johann Jacob ?] Kurtze (Anm. 14), Gemminger, Christian Wulff, Scharff, [UAT 3/8, Bl. 35'ff]; Anm. 1: Nördlinger: MUT 23110; MUT 24345; Pf § 1325; Faber VI,23. Anm. 2: [Wenceslaus Hildebrandt v.] Hundte aus Schlesien: MUT 25851 [Hund]. Anm. 3: [Georg Wilhelm v.] Mermet aus Schlesien: MUT 25908. Anm. 4: [Johann Christoph v.] Knobelstörff: MUT 25787 [Knobelstörf]. Anm. 5: (Kalckreytter): MUT 25909 [Kalckreut]. Anm. 6: Britzelwitz: MUT 25907 [Pritzelwitz]. Anm. 7: Johann Georg Schlotterbeck: Seigel 269. Anm. 8: Weydenbach: Pf § 2924. Anm. 9: [Johann Philipp Moser]: Pf § 2903. Anm. 10: Winter: MUT 25566 [Winther]. Anm. 11: Keckeritz: MUT 25850 [Köckritz]. Anm. 12: Pelnitz: MUT 25747; MUT 26194. Anm. 13: Frau Gerhart: UAT 1668: UAT 25/2 Nr. 275 ?. Anm. 14: Kurtze: MUT 22667; MUT 22972; MUT 23108; Faber XXV,112,1; Pf § 1110.
Akte
Acta Senatus, Bd. XXVII
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.12.2025, 09:39 MEZ
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