Erzbischof Heinrich vergleicht die Kartause zu Mainz ("Mentze") mit den bischöflichen Leuten Friedrich "Hepe", Ritter, und Kuno von Glimmental ("Kunen von Glymendal") und deren Ganerben, Geschwisterkindern des + Ritters Heinrich von Glimmental ("Glimendal"), wegen der Liegenschaften in der Mark zu Lorch ("Lorche"), die der Verstorbene der Kartause vermacht hat, dahin: 1) Beide Parteien sollen die Liegenschaften halb und halb teilen;. 2) Die Kartause soll der andern Partei alles zurückgeben, was über die Schuld des Verstorbenen hinaus verblieben ist, die andere Partei haftet jedoch für die Schuld des Verstorbenen. S.: Erzbischof. "1339 des montags nach sante Pedirs und sante Paulus tage."
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Erzbischof Heinrich vergleicht die Kartause zu Mainz ("Mentze") mit den bischöflichen Leuten Friedrich "Hepe", Ritter, und Kuno von Glimmental ("Kunen von Glymendal") und deren Ganerben, Geschwisterkindern des + Ritters Heinrich von Glimmental ("Glimendal"), wegen der Liegenschaften in der Mark zu Lorch ("Lorche"), die der Verstorbene der Kartause vermacht hat, dahin: 1) Beide Parteien sollen die Liegenschaften halb und halb teilen;. 2) Die Kartause soll der andern Partei alles zurückgeben, was über die Schuld des Verstorbenen hinaus verblieben ist, die andere Partei haftet jedoch für die Schuld des Verstorbenen. S.: Erzbischof. "1339 des montags nach sante Pedirs und sante Paulus tage."
U / 1339 Juli 5 (in 13 / 263)
Urkundenbestand
Urkundenbestand >> Urkunden, Kopialüberlieferung Bestand 13 (Stifts- und Klosterarchive)
05.07.1339
Kartause Mainz
Deutsch, Kop. 17. Jh. in 13/263, Bl. 73'. - Ausfertigung im HStA Wiesbaden. - Vgl. U / 1339 November 11.
Urkunden
Druck (nach Ausfertigung im HStA Wiesbaden): Roth II 74; Regest: NUB I 3, Nr. 2171 (wo weitere Hinweise).
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 09:31 MESZ