Billung Schelle, Bürger zu Tauberbischofsheim (Bissch.), und seine Ehefrau Jutta bekennen öffentlich, daß sie verpflichtet sind, Johann von Bensheim, Vikar am Marienaltar (zv vnser Frawen) in [der Kirche des Stifts] Aschaffenburg, jedes Jahr am 11. November (vf sante Martins tag) einen Zins von 22 Turonenser Groschen zu entrichten. Der Zins gefällt von 4 Morgen Weinberg [in Tauberbischofsheim] an dem Leintal (Linental). 3 Morgen liegen an einem Stück zwischen Johann Schelle und Oberkircher, der vierte Morgen stößt an Konrad Mulner von Impfingen (Vmphenkein) und Johann Honger.
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Billung Schelle, Bürger zu Tauberbischofsheim (Bissch.), und seine Ehefrau Jutta bekennen öffentlich, daß sie verpflichtet sind, Johann von Bensheim, Vikar am Marienaltar (zv vnser Frawen) in [der Kirche des Stifts] Aschaffenburg, jedes Jahr am 11. November (vf sante Martins tag) einen Zins von 22 Turonenser Groschen zu entrichten. Der Zins gefällt von 4 Morgen Weinberg [in Tauberbischofsheim] an dem Leintal (Linental). 3 Morgen liegen an einem Stück zwischen Johann Schelle und Oberkircher, der vierte Morgen stößt an Konrad Mulner von Impfingen (Vmphenkein) und Johann Honger.
SSAA, StiftsA U 1693
StiftsA U Stiftsarchiv Urkunden
Stiftsarchiv Urkunden
1351 März 6
Archivale
Edition / Literatur: Schöffler: Urkundenbuch (Nr. 253)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
27.03.2025, 11:33 MEZ