Walrad Graf von Nassau-Saarbrücken überlässt Ludwig Heinrich von Wachenheim und den Kindern des verstorbenen Bruders desselben, Philipp Gottfried von Wachenheim, gegen Aushändigung einer über 600 Reichstaler lautenden Obligation auf die Gefälle des Amtes Usingen die Mappusschen Güter zu Grävenwiesbach nebst den 2 Sommerschen Wiesen und freit deren spezifizierte Güter zu Usingen.
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Walrad Graf von Nassau-Saarbrücken überlässt Ludwig Heinrich von Wachenheim und den Kindern des verstorbenen Bruders desselben, Philipp Gottfried von Wachenheim, gegen Aushändigung einer über 600 Reichstaler lautenden Obligation auf die Gefälle des Amtes Usingen die Mappusschen Güter zu Grävenwiesbach nebst den 2 Sommerschen Wiesen und freit deren spezifizierte Güter zu Usingen.
135, U 431
135 Nassau Usingen: Herrschaft Usingen
Nassau Usingen: Herrschaft Usingen >> Urkunden >> 1650-1699
1665 Juli 1
Ausfertigung. Papier. - Beiliegend das Konzept ohne die Spezifikation der Güter zu Usingen
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: G. Usingen den 1. Juli 1665
Vermerke (Urkunde): Unterschriften: Graf Walrad von Nassau-Usingen
Vermerke (Urkunde): Siegler: Graf Walrad von Nassau-Usingen
Vermerke (Urkunde): Unterschriften: Graf Walrad von Nassau-Usingen
Vermerke (Urkunde): Siegler: Graf Walrad von Nassau-Usingen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:08 MESZ