Herr Heinrich Ebersheim übergibt als Amtmann und Zinsmeister von St. Johann vor Richter Clas Schenckenberg durch seinen Mompar Diderich Wickstadt zu Erbe Cleßchin Dullin das Haus und Erbe Kreuznach ("Crutzenach") an der Ecke gegenüber der Altmünsterpforte, zu 13 "kolschen" und 1 Pfd. Öl Grundzins, fällig Altmünster auf Martini oder binnen Monatsfrist, und 2 Pfd. 6 Schilling Heller (bisher 4 Pfd.) Ewigzins, fällig dem St. Johannesstift je zur Hälfte auf Mariä "lichtwihung" und "wurtzwyhung" oder binnen Monatsfrist. Herr Johann Wertheim, Schulmeister von St. Johann, bezeugt im Namen des Stiftes den erwähnten Zinsnachlass. Frau Katherina Nußbaum, Äbtissin zu Altmünster, deren Zinsmeister Herr Wigant, Domvikar, das Haus für das Kloster wegen versessener Gült aufgeholt hat, stimmt der Verleihung zu, nachdem das Stift das Gerichtsgeld bezahlt hat, und bürgt durch den oben genannten Mompar. Der Beständer bekundet, dass für den an das Stift zu leistenden Zins auch das hart am Haus Kreuznach gelegene Häuschen (Besitzer: Jeckel Mors Sohn zu Bretzenheim), das auf die Bach stößt und daran Recht hat, unverscheidlich zu Unterpfand liegt und dass dieses Häuschen Altmünster 1 Schilling Grundzins vorher reicht. Zeugen: Johann Molsberg, Pharis Im Graße, Cles Luchwiße, Henne Lewenstein, der Holzschuhmacher, und Henichin von Altzen, des Richters Diener. "Datum a.d. millesimo quadringentesimo quadragesimo primo, feria quarta post diem Vincula Petri."