Von wegen nur Tippse - Der Sekretärinnen-Beruf im Wandel
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/014 R030049/201
V
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/014 Fernsehsendungen von Südwest Fernsehen aus dem Jahre 2003
Fernsehsendungen von Südwest Fernsehen aus dem Jahre 2003 >> Dezember 2003
6. Dezember 2003
Kaum ein anderes Berufsbild hat sich so stark gewandelt, wie das der Sekretärin. Aus dem Fräulein mit Stenoblock wurde die Spezialistin für Bürokommunikation und Organisation.
Das Mannheimer Landesmuseum für Technik und Arbeit dokumentiert in einer eigenen Abteilung die Geschichte dieses Frauenberufes, der vor der Erfindung der mechanischen Schreibmaschine ein reiner Männerberuf war. Die im Museum gezeigten Schreibmaschinen dürfen benutzt werden und locken vor allem ehemalige Sekretärinnen an.
Ebenfalls in Mannheim wurde im Jahr 1956 das "Sekretärinnen-Studio" gegründet, die erste Einrichtung dieser Art in Deutschland. Begnügte man sich damals mit Fächern wie Sekretariatspraxis und Umgangsformen, so können sich Frauen in der heutigen "Akademie für Bürokommunikation und Welthandelssprachen" zur Office Managerin oder Europasekretärin ausbilden lassen.
Diesen radikalen Wandel spiegelt auch das "Büro der Zukunft", das das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation in Stuttgart entwickelt hat. Vorgesetzte sitzen mit ihren Angestellten in flexibel gestaltbaren, offenen Büroflächen und schreiben ihre Korrespondenz selbst. Der Film zeigt den Weg vom "Tippfräulein" des 19. Jahrhunderts zum Büro der Zukunft.
Das Mannheimer Landesmuseum für Technik und Arbeit dokumentiert in einer eigenen Abteilung die Geschichte dieses Frauenberufes, der vor der Erfindung der mechanischen Schreibmaschine ein reiner Männerberuf war. Die im Museum gezeigten Schreibmaschinen dürfen benutzt werden und locken vor allem ehemalige Sekretärinnen an.
Ebenfalls in Mannheim wurde im Jahr 1956 das "Sekretärinnen-Studio" gegründet, die erste Einrichtung dieser Art in Deutschland. Begnügte man sich damals mit Fächern wie Sekretariatspraxis und Umgangsformen, so können sich Frauen in der heutigen "Akademie für Bürokommunikation und Welthandelssprachen" zur Office Managerin oder Europasekretärin ausbilden lassen.
Diesen radikalen Wandel spiegelt auch das "Büro der Zukunft", das das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation in Stuttgart entwickelt hat. Vorgesetzte sitzen mit ihren Angestellten in flexibel gestaltbaren, offenen Büroflächen und schreiben ihre Korrespondenz selbst. Der Film zeigt den Weg vom "Tippfräulein" des 19. Jahrhunderts zum Büro der Zukunft.
0:30:00; 0'30
Audio-Visuelle Medien
Herkunft: Landesschau unterwegs
Gentgen, Anita
Granold, Liesel
Schmitt, Irmtraud
Schönmann, Simone
Ziegler, Heidrun
Mannheim MA; Akademie für Bürokommunikation und Welthandelssprachen
Mannheim MA; Landesmuseum für Technik und Arbeit
Berufswelt; Sekretärin
Rückblick; Sekretärinnenberuf
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:23 MEZ
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