Klage des Franz Pavar und des Franz Karl Arends ./. Hoberg und Franz Josef Essing wegen Instandsetzung der gemeinschaftlichen Sode
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B-Acta scab, III 140
B-Acta scab Acta Scabinalia (Nachbarrechtliche Grundstücksstreitigkeiten)
Acta Scabinalia (Nachbarrechtliche Grundstücksstreitigkeiten) >> 1701-1800
1772
Enthält: Klage des Knopfmachers Franz Pavar (Haus Nr. 574) und des Schneiders Franz Karl Arends (Haus Nr. 576) gegen Schneider Hoberg (Haus Nr. 577) und Schuhmacher Franz Josef Essing (Haus Nr. 573) wegen Instandsetzung der gemeinschaftlichen Sode, 1772. Die Häuser der Parteien liegen auf der Klemensstraße zwischen dem Hause des Rahters und dem Assenhof, in einem wohnt 1733 die Witwe Lensing. Erwähnt werden Zimmermeister Anton Becker 1772 und Zimmermeister M. J. Hülsman 1733. Anlagen in Abschrift: 1) Aufschrift: Copia Kaufbriefs zweier anerkaufter Häuslein oder Gademen für die Wittibe weiland Hermansen Koenhorst, ??? für Henrichen Storck und dessen Erben. 1646 den einen Gadem an Balzer Weederwedden verkofft ad 200 Rth. Am 22. 3. 1630 verkaufen a) Henrich Trippelvoet, Amtmann zu Kinderhaus, namens seiner Kinder aus seiner Ehe mit der vor einigen Tagen gestorbenen Elisabeth Modersohn, b) Fleischhauer Gerhard Modersohn und Frau Anna Dolberg, c) Wandbereiter Bertold Holthaus und Frau Anna Modersohn - als Erben der Witwe Fleischhaueramtsgildemeister Rotger Modersohn - der Witwe des Herman Koenhorst, Altermanns des Wand???amtes, geb. Margarete Lückenbecke zwei Gademe an der Hundestegge. Zwei weitere haben sie an Tonies Kötter und Johan Lutering verkauft. Zeugen: die Kopisten Gerhard Langen und Johan Meyer. 2) Am 22. 3. 1630 verkaufen dieselben Verkäufer den Eheleuten Tonies Kötter und Magdalene zum Aldenroxel einen Gadem an der Hundestegge zwischen Gademen der Witwe Koenhorst und der Eheleute Johan Lütering und Agnes Kruendrup.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:23 MEZ