Berufungssache des Schulten Bernhard zur Baken in Appelhülsen, dessen Bürgen Henrich Boker (Bodeker) in M. an der Bredenstegge, Beklagter ./. Alheit zur Baken, Klägerin. Klägerin stammt vom Schultenhof Baken und verlangt 200 Thaler Brautschatz, die ihr der Beklagte, der jetzige Schulte und ihr Bruder Philipp zur Baken, der frühere Schulte, versprochen haben. Für den Beklagten Schulten interveniert seine Gutsherrin, die Äbtissin von Nottuln. Auch die Klägerin hat Berufung eingelegt; sie begehrt, dass der Beklagte ihr den Freibrief verschafft.
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Berufungssache des Schulten Bernhard zur Baken in Appelhülsen, dessen Bürgen Henrich Boker (Bodeker) in M. an der Bredenstegge, Beklagter ./. Alheit zur Baken, Klägerin. Klägerin stammt vom Schultenhof Baken und verlangt 200 Thaler Brautschatz, die ihr der Beklagte, der jetzige Schulte und ihr Bruder Philipp zur Baken, der frühere Schulte, versprochen haben. Für den Beklagten Schulten interveniert seine Gutsherrin, die Äbtissin von Nottuln. Auch die Klägerin hat Berufung eingelegt; sie begehrt, dass der Beklagte ihr den Freibrief verschafft.
B-C Civ, 2456
B-C Civ Causae Civiles (Zivilprozessakten)
Causae Civiles (Zivilprozessakten) >> 1601-1700
(1607) 1612 - 1614
Darin: Anlage (Pergament): 23.10. 1607. Urteil des Stadtrichters Dr. Goddert Leistinck in Arrestsachen der Parteien.
Enthält: Erwähnt werden Mette zur Baken, Schwester der Klägerin; Rudolf zur Baken; Berndt Meierinck, Koch zu Sitten; Christoffer Schmeddinck; Bernt Burman; Anneke Rockellos; Anna thon Nigenhus; Everdt Magnus; Notar Johan Wilckinghoff.
Enthält: Erwähnt werden Mette zur Baken, Schwester der Klägerin; Rudolf zur Baken; Berndt Meierinck, Koch zu Sitten; Christoffer Schmeddinck; Bernt Burman; Anneke Rockellos; Anna thon Nigenhus; Everdt Magnus; Notar Johan Wilckinghoff.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:19 MEZ