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Außerordentliche CSU-Landesversammlung
am 30./31. August 1947 in Eichstätt
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Archiv für Christlich-Soziale Politik (ACSP) der Hanns-Seidel-Stiftung e.V.
Archivale
PT 19470830 : 4
6. Landesversammlungen und Parteitage der CSU
6. Landesversammlungen und Parteitage der CSU >> 1946-1949 >> 1947
08.1947
Protokoll
30. Aug. 1947
- Begrüßung durch den Landesvorsitzenden Josef Müller (S 1-3)
- Berichte über die Politik der Staatsregierung
-- Bericht von Ministerpräsident Hans Ehard S 3-21)
-- Anschließende Diskussion (August Haußleiter, Heinz Fischer, Fuhrig, Andreas Kurz, Müller S 21-25)
-- S 26-38 fehlen, (wahrscheinlich der Bericht von Staatsminister Josef Baumgartner)
-- Anschließende Diskussion über die Bereiche Ernährung und Landwirtschaft (Müller, Michael Horlacher, Karl Sigmund Mayr, Carljörg Lacherbauer, Gerhard Kroll, Hans Bartel (S 39-45)
-- Bericht von Staatsminister Alois Hundhammer (S 46-58)
-- Anschließende Diskussion über die Bereiche Schul- und Kulturpolitik (Müller, Horlacher, Rudolf Schwarzer, Haußleiter, Beer, Franz Xaver Butterhof, Franz Michel, Wolfgang Prechtl, Huber, Kroll, Eduard Wildenauer) (S 58-83)
-- Vertrauensabstimmung über die Kulturpolitik von A. Hundhammer (Mayr, Müller, Richard Jaeger, Ehard, Alois Schlögl, Friedrich von Prittwitz und Gaffron, Paul Nerreter, Lacherbauer, Horlacher) (S 83-87)
31. Aug. 1947
- Begrüßung durch den Landesvorsitzenden Josef Müller (S 88)
- Fortsetzung der Berichte über die Politik der Staatsregierung
-- Bericht von Staatsminister Ludwig Hagenauer zum Stand der Entnazifizierung (S 88-94), zusätzlich Redemanuskript
-- Vertrauensabstimmung über die Kulturpolitik von A. Hundhammer (Müller, Braun, Prittwitz und Gaffron, Alfred Euerl, Hundhammer, Richard Pflaum, Josef Plonner, Otto Schedl, Würz) S 94-99)
- Erklärung von Thusnelda Lang-Brumann zur Gründung der Landesarbeitsgemeinschaft der Frauen der CSU (S 99-101)
- Bericht des CSU-Landesvorsitzenden J. Müller (S 102-118)
- Anschließende Diskussion um Wirtschafts- und Sozialprogramm der CSU (Müller, Kroll, Max Allwein, Max Zwicknagl, Baumgartner, Schedl, Josef Donsberger, Schlögl, Horlacher, Ludwig Sporer) (S 119-123)
- Aussprache zum Bericht des Landesvorsitzenden unter dem Vorsitz von Emil Muhler, Diskussion um Führungsspitze der CSU (Müller, Ehard, Horlacher, Kurz, Kroll, Hanswolf Haunhorst Walter Rinke) (S 124-150)
- Vertrauensvotum für Josef Müller (S 151)
- Diskussion über die Annahme der Vorschläge von Ministerpräsident Ehard und sonstiges (Müller, Haußleiter, Kurz, Lacherbauer, Ehard, Michel, Prittwitz und Gaffron, Schedl, Bartel) S 151-157)
Archivale
Allwein, Max
Bartel, Hans
Baumgartner, Joseph
Beer
Braun
Butterhof, Franz Xaver
Donsberger, Josef
Ehard, Hans
Euerl, Alfred
Fischer, Heinz
Fuhrig
Hagenauer, Ludwig
Haunhorst, Hanswolf
Haußleiter, August
Horlacher, Michael
Huber
Hundhammer, Alois
Jaeger, Richard
Kroll, Gerhard
Kurz, Andreas
Lacherbauer, Carljörg
Lang-Brumann, Thusnelda
Mayr, Karl Sigmund
Michel, Franz
Muhler, Emil
Müller, Josef
Nerreter, Paul
Pflaum, Richard
Plonner, Josef
Prechtl, Wolfgang
Prittwitz und Gaffron, Friedrich von
Rinke, Walter
Schedl, Otto
Schlögl, Alois
Schwarzer, Rudolf
Sporer, Ludwig
Wildenauer, Eduard
Würz
Zwicknagl, Max
Eichstätt
Arbeitsgemeinschaft der Frauen in der CSU
Bayerischer Ministerpräsident
CSU-Landesversammlung 1947
CSU-Parteivorsitzender
CSU-Sozialprogramm
CSU-Wirtschaftsprogramm 1947
Entnazifizierung
Ernährung
FU-Landesverband Bayern
Kabinett Ehard I
Kulturpolitik
Landwirtschaft
Schulpolitik
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.