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Christoph [Rauber], Bischof von Laibach, Administrator des
Bistums Seckau und Kommendatarabt von Admont, Prior Modestus und der
ganze Konvent des ...
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Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1511-1520
1519 September 29
Ausfertigung, Pergament, zwei mit Pergamentstreifen angehängte Siegel
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Datum in monasterio nostro Admontensis ... anno Domini millesimoquingentesimo decimonono die sancti Michaelis archangeli
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Christoph [Rauber], Bischof von Laibach, Administrator des Bistums Seckau und Kommendatarabt von Admont, Prior Modestus und der ganze Konvent des Benediktinerklosters Admont, Diözese Salzburg, versprechen [Hartmann Burggraf von Kirchberg], Abt von Fulda, Primas des Benediktinerordens in Deutschland und Frankreich, Erzkanzler der Kaiserin, Dekan und Konvent von Fulda Teilhabe an den Früchten ihrer guten Werke, insbesondere an Messen, Gebet, Fasten, Enthaltsamkeit und Nachtwachen; wird der Tod von einem oder mehreren Mitgliedern oder Angehörigen des Klosters Fulda mitgeteilt, werden dort zur Vesper eine Vigil und eine Totenmesse gemäß den Gewohnheiten des Klosters mit Glockengeläut und brennenden Kerzen gehalten; die Verstorbenen werden in das Totenbuch (cathalogo mortuorum) eingeschrieben und jährlich in einer Kapitelssitzung memoriert. Sie versprechen den Mönchen aus Fulda gastfreundliche Aufnahme bei Reisen und Behandlung wie die eigenen Konventsangehörigen. Ausstellungsort: Admont. Siegelankündigung. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite; Siegel: Avers 1, Avers 2)
Vermerke (Urkunde): Siegler: Kommendatarabt von Admont, Konvent von Admont
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.