Artillerieregiment-11 (Bestand)
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BArch DVH 14-5
call number: DVH 14-5
Bundesarchiv (Archivtektonik) >> Deutsche Demokratische Republik mit sowjetischer Besatzungszone (1945-1990) >> Verteidigung >> Ministerium für Nationale Verteidigung und Nationale Volksarmee >> Nationale Volksarmee >> Landstreitkräfte
1956-1990
Geschichte des Bestandsbildners: Vorläufer: B-Kommando der Kasernierten Volkspolizei Weißenfels
Aufstellung: 20. Oktober 1956 lt. Befehl Nr. 77/56 Minister für Nationale Verteidigung
Standort: Weißenfels
ab 01. Oktober 1961 Wolfen lt. Befehl Nr. 68/61
Vorgesetze Dienststelle: Stab der 11. MSD
Verleihung Traditionsnamen: 01. März 1973 "Wilhelm Koenen"
Verleihung der Truppenfahne: 05. Oktober 1959 durch den Chef Artillerie des Ministeriums für Nationale Verteidigung Oberst Hotzky
Aufgabe: Als Bestandteil der MSD handelten sie in deren Bestand oder lösten die Aufgaben selbständig. Die Gefechtsaufgaben wurden im Zusammenwirken mit anderen Truppenteilen der am Gefecht teilnehmenden Kräfte der Teilstreitkräfte, Waffengattungen und Spezialtruppen gelöst.
Kommandeure:
1956 - 1957 Oberstleutnant Loose
1957 - 1959 Oberstleutnant Tröger
1959 - 1963 Oberstleutnant Rudi Geßner
1963 - 1967 Oberstleutnant Ewald Papiorek
1967 - 1972 Oberst Jakob Huber
1972 - 1978 Oberst Erich Mohr
1978 - 1980 Oberstleutnant Willi Prinz
1980 - 1982 Oberstleutnant Siegfried Schwietzke
1982 - 1984 Major Erhard Schmiedeck
1984 - 1988 Oberstleutnant Klaus-Dieter Bartels
1988 - 1990 Major Rüdiger Hieke
Stellvertreter für Politische Arbeit Artillerieregiment-11 DVP 15-5:
Aufstellung: 20. Okt. 1956
Standort: Weißenfels, ab 1961 Wolfen
Traditionsname: 01. März 1973 "Wilhelm Koenen"
Das Politorgan hatte die Aufgabe, den Personalbestand des Regiments politisch im Sinne der SED-Führung zu erziehen und zu beeinflussen. Dazu wurde vor allem der Politunterricht genutzt, der jeden Monat an zwei Tagen durchgeführt wurde. Das Politorgan war auch zuständig für die gesamte Freizeitgestaltung der Soldaten sowie für die Parteiarbeit der SED und die Anleitung der FDJ. Auch für die Anleitung der Armeesportvereinigung hatte der Stellvertreter für Politische Arbeit Sorge zu tragen. Er war Stellvertreter des Regimentskommandeurs und in dieser Eigenschaft ihm unterstellt. In der Politischen Arbeit hatte er außerdem dem nächsthöheren Politorgan Rechenschaft zu legen.
Inhaltliche Charakterisierung: Überlieferung:
- Befehle des Kommandeurs, 1967-1974;
- Kalenderpläne der politischen und Gefechtsausbildung, 1972-1984;
- Auskunftsberichte des Kommandeurs, 1976-1985;
- Haushalts- und Bedarfsplanung, 1982-1983;
- Finanzanalysen, 1982-1985;
- Übergabe/Übernahme der Dienstgeschäfte, 1964-1984;
- Chroniken der Ausbildungsjahre, 1956-1989;
- Jahresnutzung und Instandsetzungspläne der Nachrichtentechnik, 1977-1983;
- Gefechts- und Mobilmachungebereitschaft, 1985-1987;
- Alphabetischer Nachweis der Soldaten, Unteroffiziere und Offiziere, 1976-1985;
- Personelle Stärkemeldungen für Fähnriche und Berufsunteroffiziere, 1983-1985,
- Planung der Ausbildungsjahre, 1978-1987;
- Auswertung der Ausbildungsjahre, 1966-1987;
- Bestandsnachweise für Waffen, Geräte und Munition, 1975-1984;
- Bestandsnachweise für Pionierausrüstung, 1979-1981;
- Bestandsnachweise für Treib- und Schmierstoffe, 1980-1984.
Stellvertreter für Politische Arbeit Artillerieregiment-11 DVP 15-5:
Inhalt: Politische Schulung 1964-1986
Erschließungszustand: Findkartei
Vorarchivische Ordnung: Die Aktenbildung erfolgte bereits bei den Registraturbildnern auf der Grundlage des Einheitsaktenplanes K 01/3/001.
Bis 1972 gab es das Verwaltungsarchiv des MB III in Leipzig. Mit der Bildung des Kommandos der Landstreitkräfte wurde dieses aufgelöst und das Schriftgut wurde im Verwaltungsarchiv der Landstreitkräfte in Geltow zusammengeführt. Die Ablieferung der Akten erfolgte jährlich an das Verwaltungsarchiv. Nach Bewertung wurde jährlich das archivwürdige Schriftgut an das Militärarchiv der DDR abgegeben. Im Oktober 1990 übernahm das Bundesarchiv-Militärarchiv die Bestände der NVA.
Archivsignatur des Verwaltungsarchivs des MB III bis 1972: VA-03-...
Archivsignatur des Verwaltungsarchivs der Landstreitkräfte ab 1972: VA-10-...
Signaturen des Militärarchivs der DDR für den Bereich des Militärbezirks III: VA-03/....
Signaturen des Bundesarchiv-Militärarchiv: DVH 14-5/....
Stellvertreter für Politische Arbeit Artillerieregiment-11 DVP 15-5:
Ein Teil der Akten wurde bereits vor 1990 an das Militärarchiv Potsdam übergeben. Diese tragen noch die Signaturen VA-P-03/. Der größere Teil gelangte über das Verwaltungsarchiv der Landstreitkräfte Geltow in das Bundesarchiv-Militärarchiv Freiburg. Diese Unterlagen sind noch mit der Signatur des Verwaltungsarchivs VA-10-P/ versehen. Der Bestand ist benutzbar, aber noch nicht in die Datenbank eingestellt.
Zitierweise: BArch DVH 14-5/...
Aufstellung: 20. Oktober 1956 lt. Befehl Nr. 77/56 Minister für Nationale Verteidigung
Standort: Weißenfels
ab 01. Oktober 1961 Wolfen lt. Befehl Nr. 68/61
Vorgesetze Dienststelle: Stab der 11. MSD
Verleihung Traditionsnamen: 01. März 1973 "Wilhelm Koenen"
Verleihung der Truppenfahne: 05. Oktober 1959 durch den Chef Artillerie des Ministeriums für Nationale Verteidigung Oberst Hotzky
Aufgabe: Als Bestandteil der MSD handelten sie in deren Bestand oder lösten die Aufgaben selbständig. Die Gefechtsaufgaben wurden im Zusammenwirken mit anderen Truppenteilen der am Gefecht teilnehmenden Kräfte der Teilstreitkräfte, Waffengattungen und Spezialtruppen gelöst.
Kommandeure:
1956 - 1957 Oberstleutnant Loose
1957 - 1959 Oberstleutnant Tröger
1959 - 1963 Oberstleutnant Rudi Geßner
1963 - 1967 Oberstleutnant Ewald Papiorek
1967 - 1972 Oberst Jakob Huber
1972 - 1978 Oberst Erich Mohr
1978 - 1980 Oberstleutnant Willi Prinz
1980 - 1982 Oberstleutnant Siegfried Schwietzke
1982 - 1984 Major Erhard Schmiedeck
1984 - 1988 Oberstleutnant Klaus-Dieter Bartels
1988 - 1990 Major Rüdiger Hieke
Stellvertreter für Politische Arbeit Artillerieregiment-11 DVP 15-5:
Aufstellung: 20. Okt. 1956
Standort: Weißenfels, ab 1961 Wolfen
Traditionsname: 01. März 1973 "Wilhelm Koenen"
Das Politorgan hatte die Aufgabe, den Personalbestand des Regiments politisch im Sinne der SED-Führung zu erziehen und zu beeinflussen. Dazu wurde vor allem der Politunterricht genutzt, der jeden Monat an zwei Tagen durchgeführt wurde. Das Politorgan war auch zuständig für die gesamte Freizeitgestaltung der Soldaten sowie für die Parteiarbeit der SED und die Anleitung der FDJ. Auch für die Anleitung der Armeesportvereinigung hatte der Stellvertreter für Politische Arbeit Sorge zu tragen. Er war Stellvertreter des Regimentskommandeurs und in dieser Eigenschaft ihm unterstellt. In der Politischen Arbeit hatte er außerdem dem nächsthöheren Politorgan Rechenschaft zu legen.
Inhaltliche Charakterisierung: Überlieferung:
- Befehle des Kommandeurs, 1967-1974;
- Kalenderpläne der politischen und Gefechtsausbildung, 1972-1984;
- Auskunftsberichte des Kommandeurs, 1976-1985;
- Haushalts- und Bedarfsplanung, 1982-1983;
- Finanzanalysen, 1982-1985;
- Übergabe/Übernahme der Dienstgeschäfte, 1964-1984;
- Chroniken der Ausbildungsjahre, 1956-1989;
- Jahresnutzung und Instandsetzungspläne der Nachrichtentechnik, 1977-1983;
- Gefechts- und Mobilmachungebereitschaft, 1985-1987;
- Alphabetischer Nachweis der Soldaten, Unteroffiziere und Offiziere, 1976-1985;
- Personelle Stärkemeldungen für Fähnriche und Berufsunteroffiziere, 1983-1985,
- Planung der Ausbildungsjahre, 1978-1987;
- Auswertung der Ausbildungsjahre, 1966-1987;
- Bestandsnachweise für Waffen, Geräte und Munition, 1975-1984;
- Bestandsnachweise für Pionierausrüstung, 1979-1981;
- Bestandsnachweise für Treib- und Schmierstoffe, 1980-1984.
Stellvertreter für Politische Arbeit Artillerieregiment-11 DVP 15-5:
Inhalt: Politische Schulung 1964-1986
Erschließungszustand: Findkartei
Vorarchivische Ordnung: Die Aktenbildung erfolgte bereits bei den Registraturbildnern auf der Grundlage des Einheitsaktenplanes K 01/3/001.
Bis 1972 gab es das Verwaltungsarchiv des MB III in Leipzig. Mit der Bildung des Kommandos der Landstreitkräfte wurde dieses aufgelöst und das Schriftgut wurde im Verwaltungsarchiv der Landstreitkräfte in Geltow zusammengeführt. Die Ablieferung der Akten erfolgte jährlich an das Verwaltungsarchiv. Nach Bewertung wurde jährlich das archivwürdige Schriftgut an das Militärarchiv der DDR abgegeben. Im Oktober 1990 übernahm das Bundesarchiv-Militärarchiv die Bestände der NVA.
Archivsignatur des Verwaltungsarchivs des MB III bis 1972: VA-03-...
Archivsignatur des Verwaltungsarchivs der Landstreitkräfte ab 1972: VA-10-...
Signaturen des Militärarchivs der DDR für den Bereich des Militärbezirks III: VA-03/....
Signaturen des Bundesarchiv-Militärarchiv: DVH 14-5/....
Stellvertreter für Politische Arbeit Artillerieregiment-11 DVP 15-5:
Ein Teil der Akten wurde bereits vor 1990 an das Militärarchiv Potsdam übergeben. Diese tragen noch die Signaturen VA-P-03/. Der größere Teil gelangte über das Verwaltungsarchiv der Landstreitkräfte Geltow in das Bundesarchiv-Militärarchiv Freiburg. Diese Unterlagen sind noch mit der Signatur des Verwaltungsarchivs VA-10-P/ versehen. Der Bestand ist benutzbar, aber noch nicht in die Datenbank eingestellt.
Zitierweise: BArch DVH 14-5/...
Artillerieregiment-11 (AR-11), 1956-1990
96 Aufbewahrungseinheiten; 2,9 laufende Meter
Archivbestand
deutsch
Amtliche Druckschriften: ADS siehe K 358/3/001
Literatur: Die Landstreitkräfte der NVA, Kopenhagen, Wilfried, 1999
Literatur: Die Landstreitkräfte der NVA, Kopenhagen, Wilfried, 1999
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
24.04.2026, 10:58 AM CEST
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