47/7 [fol. 355]: 1775 August 17 (Senatsprotokoll)
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UAT 47/ Akademischer Senat (II,2), Protokolle
Akademischer Senat (II,2), Protokolle >> 1. Akademischer Senat, Protokolle (1740-1912) >> Acta Senatus, Bd. 55
Enthält: Anwesend: Prorektor Kies; Kanzler Reuss; Sartorius; Kapff; Tafinger; Hoffmann jun.; Jaeger; Storr; Uhland; Baur. Accessit: Hoffmann sen.; Pro notitia: Gebrauch des Siegels: 1.) Zur Hahnischen Obligation. [UAT 47/7, Bl. 355]; 2.) Zum Bericht wegen des Stipendium Burckhardianum. [UAT 47/7, Bl. 355]; 3.) Zum Bericht wegen des Todes von Prof. Klemm an den Geh. Rat und an den Herzog. [UAT 47/7, Bl. 355]; 4.) Zum Programmata funebri. [UAT 47/7, Bl. 355]; Eingang verschiedener Befehle: 1.) Untersuchung des Capital-Fundus von 25.000 fl durch den Syndicus wegen einiger Unrichtigkeiten. [UAT 47/7, Bl. 355]; 2.) Anforderungen eines Berichts von Prof. Sartorius wegen des von seinem Sohn genossenen Stipendium Boegglinianum. [UAT 47/7, Bl. 355]; 3.) Antwort eines Herzogs auf den Totenbericht. [UAT 47/7, Bl. 355]; 4.) Schreiben des Herzogs an den Prorektor wegen des herzogl. Sitzes in Aula nova. [UAT 47/7, Bl. 355]; 5.) Befehl wegen des neuen Prof. phil. Storr. [UAT 47/7, Bl. 355']; 6.) Befehl wegen der Übernahme des Pensum morale durch Prof. Baur bis Ostern 1776. [UAT 47/7, Bl. 355']; 7.) Bitte des Prof. Boekh um die neue Ordinariatsbesoldung. [UAT 47/7, Bl. 355']; 8.) Ausfertigung einer jährlichen Sekretariatsurkunde an den Reg. Rat und Oberamtmann Harpprecht zu Tübingen wegen des Schutz- und Schirmgeldes der Buchdruckergesellen. [UAT 47/7, Bl. 355']; 9.) Abweisung der Bitte des Joseph Sigmund, Buchdruckergeselle, um das Univ.-Bürgerrecht wegen seiner Verlobung mit einer Bürgerstochter. [UAT 47/7, Bl. 355']; 10.) Reichung einer 1/4 jährigen Besoldungsnachfolge an die verwitwete Frau D. Clemm. [UAT 47/7, Bl. 356]; 11.) Ausstellung des Consilium abeundi für Joseph Nickel, kath., aus Ehrenstein zu Söflingen, nach Bezahlung seiner Schulden. [UAT 47/7, Bl. 356]; 12.) Abgang einer Obligation von 12 000 fl an den Senat für den Herzog. [UAT 47/7, Bl. 356']; 13.) Nachforschungen im Archiv durch den Sekretär wegen des rückständigen Berichts über die Hauszinsbesoldungen. [UAT 47/7, Bl. 356']; 14.) Reichung eines Gratials von 12 fl an Frau D. Duttenhofer aus Freudenstadt, wohnhaft in Tübingen. [UAT 47/7, Bl. 356']; 15.) Reichung eines Gratials von 8 fl an Frau Pfarrer Mann. [UAT 47/7, Bl. 356']; 16.) Reichung eines Gratials von 4 fl an Frau Eisenbach, Tochter eines Buchbinders, von den Pedell Fiebigschen Gestift für die Buchbinder. [UAT 47/7, Bl. 356']; 17.) Abweisung der Bitte der verwitweten Pfarrerin Knoderer aus Eltingen zu Brackenheim. [UAT 47/7, Bl. 356']; 18.) Reichung eines Gratials von 45x an Anna Elisabetha Bührer, blind. [UAT 47/7, Bl. 357]; 19.) Reichung eines Gratials von 3 fl an Simon König, Strohschneider. [UAT 47/7, Bl. 357]; 20.) Reichung eines Gratials von 24x an Juliana Regina Thiem, 76 Jahre alt. [UAT 47/7, Bl. 357]; 21.) Reichung eines Gratials von 1fl 30x an den Leonberger Boten Wieland. [UAT 47/7, Bl. 357]; 22.) Reichung eines Gratials von 3 fl an Frau Dannenberger. [UAT 47/7, Bl. 357]; 23.) Reichung von 5 fl an Johanna Magdalena Dürr. [UAT 47/7, Bl. 357]; 24.) Reichung vin 5 fl an die Pfarrerstochter Kurtz. [UAT 47/7, Bl. 357]; 25.) Reichung von 5 fl an Anna Maria Schwartz aus dem Fiebigschen Gestift beim Univ.-Lazarett. [UAT 47/7, Bl. 357]; 26.) Reichung von 5 fl an den Stipendiarius Weiss wegen Armut und Krankheit. [UAT 47/7, Bl. 357]; 27.) Reichung von 45 x an Sibylla Barbara Schmid. [UAT 47/7, Bl. 357]; 28.) Reichung von 45x an Christina Dorothea Hiller, Deserta, für eine Badekur. [UAT 47/7, Bl. 357]; 29.) Reichung von 1 fl 30x an die Salzburgerin Brandner. [UAT 47/7, Bl. 357]; 30.) Reichung eines Gratials von 1 fla an Susanna Stump für das Einschreibegeld ihres Sohnes. [UAT 47/7, Bl. 357]; 31.) Reichung von 3 fla an die verwitwete Anna Maria Sturm, Mutter der Prorektorin Begler. [UAT 47/7, Bl. 357]; 32.) Reichung vin 1 fl 30 x an Justina Elisabetha Schneerler für eine Badekur in Wildbad. [UAT 47/7, Bl. 357]; 33.) Reichung von 1 fl an den Turnmann Bock. [UAT 47/7, Bl. 357]; 34.) Reichung von 1 fl 30 x an Rosina Barbara Späth mit 6 Kindern. [UAT 47/7, Bl. 357]; 35.) Reichung von 3 fl an den Cornuten Hoch. [UAT 47/7, Bl. 357]; 36.) Reichung von 3 fl an Johann Georg Kirschmann, einen elenden Zeugmacher, auf ein Attestat des Abendpredigers Weinland. [UAT 47/7, Bl. 357]; 37.) Reichung von 30x an Christoph Zahner, Stadtboßler, und Hans Jörg Senner, Weingärtner, für den Wiederaufbau ihres eingefallenen Hauses. [UAT 47/7, Bl. 357]; 38.) Verwilligung der Erhöhung der wöchentlichen 24x auf 30x für Johann Christian Richter. [UAT 47/7, Bl. 357']; 39.) Reichung von 1 fl 30x an Maria Barbara Pabst, eine Academica. [UAT 47/7, Bl. 357']; 40.) Reichung von 3 fl an Gottfried Müller, Maurer, auf dessen Ersatz für die Kurkosten. [UAT 47/7, Bl. 357']
Akte
Acta Senatus, Bd. 55
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.12.2025, 09:42 MEZ
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