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Alheidt Krahmer gegen Ernst Muß (Mauß, Maus), eine Schwester des Muß hieß Netke, Zeugenverhör in Ehesache
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Geistliches Gericht in Lippe >> 12. Nr. 2201 - 2400
1621
Enthaeltvermerke: Enthält auch: Die Zeugen: Catharine, Johann Beckers Hausfrau, 28 Jahre alt; Henrich Billerbeck, ungefähr 26 Jahre alt; Ilsebeth Bödeker, ungefähr 16 Jahre alt; Cordt Bringkman, 53 Jahre alt, dessen Frauen Vater und Altheit Krahmers Mutter Vater sind leibliche Bruder und Schwester gewesen; Margarete, Witwe des Johann Budde, ungefähr 50 Jahre alt; Hermann Dreymann, Bürger zu Lemgo, 34 Jahre alt; Berthold Gelder, ungefähr 40 Jahre alt, dieser und der Vater der Alheidt Krahmer haben zwei Schwestern zur Ehe; Sanneke Gelder (Mädchen), 14 Jahre alt; M. Hanniball Meisoll, Bürger zu Lemgo, ungefähr 56 Jahre alt; Hofrichter Simon Schwarze, 58 Jahre alt; Bartholdt Voßhagen, 41 Jahre alt
Geistliches Gericht
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.