Offenlegung Lichtstraße
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4-6-17 Flingern V, 4-6-17-1.0000
4-6-17 Flingern V Flingern V
Flingern V
1898-1904
Enthält: 4-6-17-1.0001: Notizzettel (undat.); 4-6-17-1.0001a: Schreiben von Karl Kürten an Euler. Kürten dankt Euler für juristischen Beistand und kündigt sein baldiges Erscheinen zur Besprechung der Offenlegung der Lichtstraße an (4.6.1898); 4-6-17-1.0002: Entwurf eines Schreibens von Euler an den Oberbürgermeister. Euler setzt sich für eine Verbindungsstraße zwischen Flurstraße und Bruchstraße ein. Er weist darauf hin, daß bei Erfüllung von Forderungen, die betroffenen Anlieger bereit sind, unentgeltlich Grundstücke an die Stadt abzutreten (10.10.1898); 4-6-17-1.0003 - 1.0004: Karten der Gemeinde Flingern Flur 9 über projektierte Lichtstraße; 4-6-17-1.0005 - 1.0007: Zettel mit Notizen über notwendigen Austauschvertrag zwischen den Anliegern an der projektierten Lichtstraße (undat.); 4-6-17-1.0008: Schreiben des Oberbürgermeisters Lindemann an Euler. Der Oberbürgermeister kündigt seine Unterstützung für die geplante Offenlegung der Lichtstraße an, weist aber gleichzeitig darauf hin, daß die Kanalbaukosten von den Interessenten getragen werden müssen (3.12.1898); 4-6-17-1.0009: Entwurf eines Vertrags zwischen der Stadt Düsseldorf und den Anliegern an der projektierten Lichtstraße (Dezember 1898); 4-6-17-1.0010: Verzeichnis derjenigen Kanäle und Tonrohrleitungen, die noch auszuführen sind (undat.); 4-6-17-1.0011: Schreiben des Oberbürgermeisteramtes an Euler. Euler wird gefragt, ob er mit den Bedingungen zur Offenlegung der Lichtstraße einverstanden sei (7.2.1895); 4-6-17-1.0012: Abschrift aus dem "Auszug aus dem Beschlußbuche der Stadtverordnetenversammlung. Sitzung vom 11.4.1899", die Offenlegung der Lichtstraße wird genehmigt; 4-6-17-1.0013: Zeitungsauschnitt aus dem General-Anzeiger für Düsseldorf und Umgebung, "Offenlegung der Verbindungsstraße zwischen Flurstraße und Bruchstraße" (13.4.1899); 4-6-17-1.0014: Notizzettel mit Entwurf des Vertrags und Entwurf eines Schreibens an den Oberbürgermeister. Euler nennt die Namen der Eigentümer, die bereit sind unentgeltlich Grundstücksstreifen an die Stadt Düsseldorf abzugeben (30.3.1899); 4-6-17-1.0015 - 1.0020: Schreiben des Oberbürgermeisteramtes an Euler. Thematisiert werden die Übereignung der Grundstücke an die Stadt Düsseldorf und Kanalbaukosten etc. (14.4.1899-26.1.1901); 4-6-17-1.0021: Zettel mit Notizen über Absprache mit Geometer Kremer über die Vermessung der auszutauschenden Flächen (undat.); 4-6-17-1.0022 - 1.0023: Handzeichnungen der Gemeinde Flingern Flur 9 mit Austauschprojekten für die Offenlegung der Lichtstraße; 4-6-17-1.0024: Zettel mit Notizen über den Grundstücksaustausch der Erben Kröll und Erben Steuermann (undat.); 4-6-17-1.0025: Schreiben des Landvermessers Kremer an Euler. Kremer kündigt baldige Übersendung von Karten an und weist auf Probleme mit Herrn Roßkothen hin, der mit der Abmessung nicht einverstanden ist (21.6.1899); 4-6-17-1.0026: Schreiben von Euler an Kremer. Euler weist darauf hin, daß Roßkothen ebenfalls die Vereinbarung unterschrieben hat (21.6.1899); 4-6-17-1.0027: Schreiben des Oberbürgermeisteramtes an Euler. Euler wird um die Übersendung von notwendigen Katastermaterialien ersucht (20.9.1899), Entwurf eines Antwortschreibens Eulers (3.11.1899); 4-6-17-1.0028: Schreiben von Geometer Kremer an Euler. Kremer teilt Euler mit, daß die Stadt Düsseldorf die Vermessungskosten beglichen hat (13.11.1899), Vorladung zur Beiwohnung der Vermessung behelfs Fortschreibung der Grundsteuerbücher und Karten (undat.); 4-6-17-1.0029: Notariatsurkunde über Tausch- und Kaufakte zwischen den Anliegern an der projektierten Lichtstraße (1.12.1899); 4-6-17-1.0030: Zettel mit Notizen zu den Tausch- und Kaufakten (undat.); 4-6-17-1.0031: Rechnung von Kremer an Euler über Kartenerstellung (16.12.1901); 4-6-17-1.0032: Notariatsurkunde über Tauschvertrag zwischen Euler und Steuermann (2.1.1902); 4-6-17-1.0033 - 1.0034: Zettel mit Notizen über den Tauschakt zwischen Euler und Steuermann (undat.); 4-6-17-1.0035: Schreiben des königlichen Amtsgerichts an Euler. Euler wird über Grundbucheintragungsänderung informiert (12.2.1902); 4-6-17-1.0036: Kostenrechnung in Grundbuchsachen Steuermann und Euler, nebst Quittung (19.2.1902); 4-6-17-1.0037: Schreiben des Oberbürgermeisteramtes an Euler. Euler wird die Erhebung von Gemeindesteuern für die neuerworbenen Grundstücke mitgeteilt (19.3.1902); 4-6-17-1.0038 - 1.0039: Schreiben des Oberbürgermeisteramtes an Euler. Euler wird mitgeteilt, daß er eine Rückzahlung aus den Vorschußzahlungen für die Kanalisationskosten der Lichtstraße erhält (6.5.1904; 8.11.1904).
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.03.0378, 11:35 MEZ