Hermann von Scheuern ('Schurin') verkauft dem Stift Dietkirchen mit Wissen und Willen seiner Söhne Lutze und 'Clais' von Scheuern und seines Eidams Gerhard Kauesack 2 Gänse und 2 Hühner, die ihm erblich zu Niederhadamar von Thiele Pumpes Gut fallen. Er hat die Gülte dem Stift mit Halm und Mund aufgetragen vor Heinrich Schramm, Schultheiß zu Dehrn, und Ruker, Knecht am Gericht daselbst. - Siegel des Junkers Johann vom Stein ('Styene').
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Hermann von Scheuern ('Schurin') verkauft dem Stift Dietkirchen mit Wissen und Willen seiner Söhne Lutze und 'Clais' von Scheuern und seines Eidams Gerhard Kauesack 2 Gänse und 2 Hühner, die ihm erblich zu Niederhadamar von Thiele Pumpes Gut fallen. Er hat die Gülte dem Stift mit Halm und Mund aufgetragen vor Heinrich Schramm, Schultheiß zu Dehrn, und Ruker, Knecht am Gericht daselbst. - Siegel des Junkers Johann vom Stein ('Styene').
19, U 94
19 Stift Dietkirchen, St. Lubentius, Chorherren
Stift Dietkirchen, St. Lubentius, Chorherren >> Urkunden >> sonstige Urkunden >> 1376-1425
1417 Oktober 31
Ausfertigung, Pergament mit Bruchstücken des abhängenden Siegels. - Rückvermerk (15. Jh.) verblaßt. Rückvermerk des 17. Jh. und Rückvermerk (18. Jh.) des Limburger Stiftsdekans Corden
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: D. 1417, in vigilia omnium sanctorum
Struck, St. Lubentiusstift Dietkirchen, Nr. 172
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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17.06.2025, 14:10 MESZ
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