Urteilsspruch des Brückengerichts von Fulda in einer Auseinandersetzung der Elisabeth Schmerleib gegen Nikolaus Fischer [Fragment]
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Urk. 79, 24
Urk. 79 Reichsabtei Fulda: Gerichte, Ritterschaft, Orte, Stadt Fulda [ehemals: Urkunden R V, VI, VII, VIII]
Reichsabtei Fulda: Gerichte, Ritterschaft, Orte, Stadt Fulda [ehemals: Urkunden R V, VI, VII, VIII] >> Gerichte (ehemals: Urkunden R V) >> 4 Brückengericht
[1472-1541]
Ausfertigung, Papier, unterer Teil der Urkunde und Siegel verloren
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: [Fehlt]
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Anton (Annthonigk) Scheublin, Richter, und die Mitglieder des Brückengerichts von Fulda, verkünden namens Johanns [I. von Henneberg?/ II. von Henneberg?], des Abts von Fulda, einen Urteilsspruch in der Sache der Elisabeth (Else) Schmerleib, Witwe des Friedrich (Fritz) Schmerleib, aufgrund eines Urteils des Landgerichts von Fulda gegen Nikolaus (Clas) Fischer genannt Blengkfisch wegen dessen unberechtigten Zugriffs auf einen Feldrain (anwand) und die Nutzung eines Gewässers.
Vermerke (Urkunde): Siegler: [Fehlt]
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Anton (Annthonigk) Scheublin, Richter, und die Mitglieder des Brückengerichts von Fulda, verkünden namens Johanns [I. von Henneberg?/ II. von Henneberg?], des Abts von Fulda, einen Urteilsspruch in der Sache der Elisabeth (Else) Schmerleib, Witwe des Friedrich (Fritz) Schmerleib, aufgrund eines Urteils des Landgerichts von Fulda gegen Nikolaus (Clas) Fischer genannt Blengkfisch wegen dessen unberechtigten Zugriffs auf einen Feldrain (anwand) und die Nutzung eines Gewässers.
Vermerke (Urkunde): Siegler: [Fehlt]
Die Urkunde ist nur fragmentarisch erhalten. Der untere Teil der Urkunde samt Datierungszeile und Siegel ist abgerissen.
Die Urkunde kann aufgrund des Schriftcharakters an den Beginn des 16. Jahrhunderts datiert werden. Die Datierung kann darüber hinaus näher eingegrenzt werden auf die Jahre zwischen 1472 und 1541, in welche die Abbatiate Johanns I. von Henneberg (1472-1513) und Johanns II. von Henneberg (1521/29-1542) fallen.
Beiliegend ein handschriftliches Kurzregest des Fragments.
Die Urkunde kann aufgrund des Schriftcharakters an den Beginn des 16. Jahrhunderts datiert werden. Die Datierung kann darüber hinaus näher eingegrenzt werden auf die Jahre zwischen 1472 und 1541, in welche die Abbatiate Johanns I. von Henneberg (1472-1513) und Johanns II. von Henneberg (1521/29-1542) fallen.
Beiliegend ein handschriftliches Kurzregest des Fragments.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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- Klöster, Korporationen, Institutionen u.a.: Gerichte, Ritterschaft, Orte, Stadt Fulda [ehemals: Urkunden R V, VI, VII, VIII] (Bestand)
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