Urkundenauflistung, Auszüge aus Grundsteuerkataster, Bauamtsprotokolle, Quittungen über das Haus Winklerstr. 27 [S 73]
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E 4/334 Nr. 3
E 4/334 Hausarchiv Winklerstr. 27
Hausarchiv Winklerstr. 27
1320 - 1872
Enthält:1) Kurze Inhaltsangabe der das Haus S 73 betreffenden Urkunden von 1320 an bis auf 15882) Quittung der Maria Katharina Tucher geb. Ebner von Eschenbach (Beistand: Johann Christof Kress) für Johann Georg Haller (Ehefrau Maria Jakobina Haller geb. Tucher) über den Empfang des Kaufpreises für das Haus gegenüber der Waage, d.d. 17. März 17623) Herr Johann Georg Haller vermietet an Herrn Paul Wolfgang Mann seine Behausung auf 6 Jahre.S: Austeller und Empfänger, d.d. 6. Aug. 17624) Quittung des Johann Georg Haller für Paul Wolfgang Mann, Tuchhändler, über die Bezahlung der Kaufsumme für sein Haus, ehemals Gammersfelder, d.d. 20. Juli 17705) Liquidationsbescheid über die Behausung des Herr Paul Wolfgang Mann6) Kopie eines Bauamtsprotokolls d.d. 25. Mai 1782 über die Erlaubnis des Herrn Paul Wolfgang Mann in einem Seitengebäude aseiner Behausung einen Backofen und einen 2-ständigen Pferdestall zu errichten7) Gottlieb Mann und seine Schwester Maria Magdalena Mann beabsichtigen ihr gemeinschaftlich besessenes Anwesen an Carl Mainberger zu verkaufen, d.d. 2. Juni 18288) Auszug aus dem Haussteuerkataster über das Haus S 73, 1829-18309) Auszug aus dem Grundsteuerkataster für das Haus Nr. S 73 des Buchhändlers Caspar Georg Gottlieb Mann, 182910) Auszug aus dem Grundsteuerkataster für das Haus S 73 des Buchhändlers Caspar Gottlieb Georg Mann; bzw. den Kaufmann Friedrich Wilhelm Bleicher, 1828 - 185211) Mietvertrag zwischen Herrn Gottlieb Mann und Herrn Georg Friedrich Esskuchen, d.d. 20. april 183912) Auszug aus dem Verordnungs- und Anzeigenblatt München 17. Okt. 184813) Auszug aus dem Grundsteuerkataster für das Haus Nr. S 73 des Kaufmanns Wilhelm Friedrich Bleicher, 185114) Vom Königlichen Stadtgericht Nürnberg als Hypothekenamt wird den Adressaten - die Kaufmann Wilhelm Friedrich und Mathilda Franziska Sophie Bleicher Eheleute - bekannt gegeben, dass die auf ihrem Anwesen S N° 73 zur I., II., III., u. IV. Stelle eingetragenen Forderung ad 5.000 fl, 2.000 fl, 1.000 fl. u. 1.500 fl. mit dem Zinsenbezug vom 1. Mai vor. Jhrs. an gerechnet durch Erbgang und Cession in das Eigentum der Oberstleutnantsgattin Helena Maria Karolina Wilhelmina von Michels, geb. von Peller dahier gekommen und auf dieselbe im Hypothekenbuch heute überschrieben worden ist. Nürnberg den 26. Juli 1872
Umfang/Beschreibung: 1 Fasz.
Archivale
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: E 4/334 - Winklerstr. 27
Bleicher, Friedrich Wilhelm
Bleicher, Mathilda Franziska Sophie
Ebner, Maria Katharina
Esskuchen, Georg Friedrich
Gammersfelder, N
Haller, Johann Georg
Haller, Maria Jakobina
Kress, Johann Christof
Mainberger, Carl
Mann, Caspar Georg Gottlieb
Mann, Gottlieb
Mann, Maria Magdalena
Mann, Paul Wolfgang
Michels, Helena Maria Karolina Wilhelmina von
Peller, Helena Maria Karolina Wilhelmina von
Tucher, Maria Jakobina
Tucher, Maria Katharina
S 73
Waage, gegenüber der
Winklerstr. 27
Inhaltsangabe
Urkunden
Quittung
Kaufpreis
Vermietung
Tuchhändler
Bezahlung
Kaufsumme
Liquidationsbescheid
Bauamtsprotokoll
Seitengebäude
Backofen
Pferdestall
Auszug
Haussteuerkataster
Grundsteuerkataster
Buchhändler
Mietvertrag
Verordnungs- und Anzeigenblatt
Hypothekenamt
Forderung
Cession
Hypothekenbuch
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 13:00 MESZ