Deutscher Orden: Kommende Mergentheim I (Bestand)
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Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 249
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik) >> Neuwürttembergische Bestände vor 1803 bzw. vor 1806/10 >> Deutscher Orden >> Regierung Mergentheim
1219-1803
Überlieferungsgeschichte
Der im Hauptstaatsarchiv Stuttgart gebildete Auslesebestand verschiedenener Provenienzen, darunter der Grundstock der mittelalterlichen Kommende Mergentheim, enthält die seit 1810 von den württembergischen Archivkommissären des 19. Jh. in Mergentheim ausgehobenen Archivalien, die nach den damaligen Bewertungskriterien als die für das Königreich vorzüglichsten Dokumente angesehen wurden. Die Zweiteilung in Teil I und II beruht auf der zeitlichen Abfolge der Akzessionen in Stuttgart. Die in den Bestand eingegangenen Abgaben des Staatsarchivs Würzburg wurden, soweit es sich um Archivalien hochstift würzburgischer Provenienz handelte, im Zuge des Beständeausgleichs zwischen den bayerischen und baden-württembergischen Archiven 2007 wieder an Bayern zurückgegeben.
Inhalt und Bewertung
Der Bestand betrifft Kommende, Stadt, Spital, Dominikanerkloster und Kapuzinerkloster Mergentheim und die deutschordischen Ämter um Mergentheim. Die Gliederung folgt den Sachrubriken des 19. Jahrhunderts. Die Titelaufnahmen (Regesten) basieren bei den wenigen im Bestand enthaltenen Akten auf den Angaben im alten Findbuch aus dem frühen 19. Jahrhundert, bei den Urkunden auf Regesten, die im Zuge eines AB-Projekts Anfang der neunziger Jahre des 20. Jahrhunderts erstellt wurden. Im Zusammenhang mit der Online-Publikation des Findbuchs wurden die Regesten einer Plausibilitätsprüfung unterzogen und formal vereinheitlicht; eine inhaltliche Überprüfung der Regesten, insbesondere ein nochmaliger Abgleich mit den Originalen wurde nicht vorgenommen.
Der im Hauptstaatsarchiv Stuttgart gebildete Auslesebestand verschiedenener Provenienzen, darunter der Grundstock der mittelalterlichen Kommende Mergentheim, enthält die seit 1810 von den württembergischen Archivkommissären des 19. Jh. in Mergentheim ausgehobenen Archivalien, die nach den damaligen Bewertungskriterien als die für das Königreich vorzüglichsten Dokumente angesehen wurden. Die Zweiteilung in Teil I und II beruht auf der zeitlichen Abfolge der Akzessionen in Stuttgart. Die in den Bestand eingegangenen Abgaben des Staatsarchivs Würzburg wurden, soweit es sich um Archivalien hochstift würzburgischer Provenienz handelte, im Zuge des Beständeausgleichs zwischen den bayerischen und baden-württembergischen Archiven 2007 wieder an Bayern zurückgegeben.
Inhalt und Bewertung
Der Bestand betrifft Kommende, Stadt, Spital, Dominikanerkloster und Kapuzinerkloster Mergentheim und die deutschordischen Ämter um Mergentheim. Die Gliederung folgt den Sachrubriken des 19. Jahrhunderts. Die Titelaufnahmen (Regesten) basieren bei den wenigen im Bestand enthaltenen Akten auf den Angaben im alten Findbuch aus dem frühen 19. Jahrhundert, bei den Urkunden auf Regesten, die im Zuge eines AB-Projekts Anfang der neunziger Jahre des 20. Jahrhunderts erstellt wurden. Im Zusammenhang mit der Online-Publikation des Findbuchs wurden die Regesten einer Plausibilitätsprüfung unterzogen und formal vereinheitlicht; eine inhaltliche Überprüfung der Regesten, insbesondere ein nochmaliger Abgleich mit den Originalen wurde nicht vorgenommen.
409 Urkunden, 9 Büschel (7,2 lfd. m)
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 14:40 MEZ