Pfgf. Karl Theodor, Reichserzschatzmeister und Kurfürst, Herzog in Bayern etc. bekundet, dass als der + Philipp Ulner von Dieburg die Güter und Gülten, die er auch für seinen Bruder Hartmann und seinen Vetter Ludwig, Sohn des + Thoman Ulner von Dieburg, als Enkel des + Hans Forstmeister von Gelnhausen - dieser selbst und vor ihm (+) Bernhard Kreis von Lindenfels - innehatten, empfangen hat. Der + Pfgf. Ludwig habe diesem (+ Philipp Ulner von Dieburg) den Erhalt von 25 Gulden in Münzen jährlich an Georgii von seiner Kammer für den vorher zum Erblehen verliehenen Garten zu Heidelberg, der Merckel Wiedmann ("Wittmann") gehörte und zum Lustgarten gezogen wurde, verordnet. Er bekundet, dass er nun nach dem Tod des Pfgf. Karl Philipp, seinem Geheimen Rat, Regierungsrat und Vizepräsidenten, Oberamtmann zu Umstadt und Otzberg, Franz Pleickard Ulner von Dieburg, Sohn des + Johann Franz Gernand, diese 25 Gulden und genannten Güter und Gülten zu einem Erblehen (wie Urk. vom 4.3.1557, ausgenommen obengenannten Gartens) zu Heidelberg, Wieblingen, Eppelheim, Schwetzingen, Handschuhsheim, Bacharach und zu einem fuldischen Burglehen zu Otzberg sechs Pfund Heller, abzulösen mit 60 Pfund Heller, verliehen habe unter Vorbehalt der kurpfälzischen, ihrer Mannen und sonstiger Rechte.

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