075 (Bestand)
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05.4-St. Gertrud-Verein
Archiv der Hansestadt Lübeck (Archivtektonik) >> 05 Private Archive >> 05.4 Vereins- und Verbandsarchive
1912-1980
Erschließungszustand, Umfang: 8 Akteneinheiten
Vorwort: Im November 1889 wurde von den Bewohnern der Vorstadt St. Gertrud der St. Gertrud-Verein gegründet mit der Aufgabe, die Interessen der Vorstadt nach allen Richtungen hin zu pflegen. Angegliedert war die Verschönerungsabteilung, die zur Verschönerung der Vorstadt (Pflege der Anlagen, Pflanzungen usw.) und zur Bequemlichkeit der Bewohner (Aufstellung von Bänken und Wartehäuschen, Herausgabe einer Touristenkarte) beitragen wollte, teils durch eigene finanzielle Leistung, teils durch Anregungen bei Behörden. Ein Vorschlag 1937, die Verschönerungsabteilung aufzulösen, wurde nicht Wirklichkeit. Das Vereinsleben hatte in den vierziger Jahren geruht, seit 1949 liegen wieder Nachrichten über den Verein vor. Seit 1955 wurde keine Jahresmitgliederversammlung abgehalten. Im Jahre 1960 wurden zum Notvorstand die Herren Dr. Erich Boettcher und Wilhelm Kähler bestellt, aber erst im Jahre 1969 wurde die Auflösung des Vereins von einer dazu einberufenen Versammlung beschlossen. Die Abwicklung dauerte bis zum Jahre 1979.
Die vorliegenden Akten wurden in den Jahren 1972 und 1979 von Herrn Rechtsanwalt Wilhelm Kähler an das Archiv abgegeben (Erwerb 5 und 14/1972, 23/1979, 18/1980)
Lübeck, den 3. Febr. 1972/15. Okt 1979 Wiehmann
Eingrenzung und Inhalt: Protokolle, Korrespondenzen 1912-1980
Vorwort: Im November 1889 wurde von den Bewohnern der Vorstadt St. Gertrud der St. Gertrud-Verein gegründet mit der Aufgabe, die Interessen der Vorstadt nach allen Richtungen hin zu pflegen. Angegliedert war die Verschönerungsabteilung, die zur Verschönerung der Vorstadt (Pflege der Anlagen, Pflanzungen usw.) und zur Bequemlichkeit der Bewohner (Aufstellung von Bänken und Wartehäuschen, Herausgabe einer Touristenkarte) beitragen wollte, teils durch eigene finanzielle Leistung, teils durch Anregungen bei Behörden. Ein Vorschlag 1937, die Verschönerungsabteilung aufzulösen, wurde nicht Wirklichkeit. Das Vereinsleben hatte in den vierziger Jahren geruht, seit 1949 liegen wieder Nachrichten über den Verein vor. Seit 1955 wurde keine Jahresmitgliederversammlung abgehalten. Im Jahre 1960 wurden zum Notvorstand die Herren Dr. Erich Boettcher und Wilhelm Kähler bestellt, aber erst im Jahre 1969 wurde die Auflösung des Vereins von einer dazu einberufenen Versammlung beschlossen. Die Abwicklung dauerte bis zum Jahre 1979.
Die vorliegenden Akten wurden in den Jahren 1972 und 1979 von Herrn Rechtsanwalt Wilhelm Kähler an das Archiv abgegeben (Erwerb 5 und 14/1972, 23/1979, 18/1980)
Lübeck, den 3. Febr. 1972/15. Okt 1979 Wiehmann
Eingrenzung und Inhalt: Protokolle, Korrespondenzen 1912-1980
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
30.06.2025, 10:12 MESZ