30 Jahre "Deutscher Herbst" - Endstation Stammheim. Deutscher Herbst im Schauspiel Stuttgart
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, EL 300 II R070060/101
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 20/003 03 (EL 300 II) Oberlandesgericht Stuttgart: Tonbandmitschnitte aus dem "Baader-Meinhof-Prozess"
Oberlandesgericht Stuttgart: Tonbandmitschnitte aus dem "Baader-Meinhof-Prozess" >> Filmdokumente
22. November 2007
Aus Anlaß des 30. Jahrestages des Deutschen Herbstes begibt sich das Schauspielhaus Stuttgart in einen dreiwöchiges Theater-Projekt. In einer Stadt, die 1977 mehr als jede andere im Ausnahmezustand war, bezieht man Stellung zu dem Ereignissen von damals- und zwar kreativ. In 33 Projekten werden an allen Spielstätten gleichzeitig mit ganz unterschiedlichen Mitteln wesentliche Aspekte des "RAF-Komplexes" auf die Bühne gebracht.
Aufführungen wie die "Peymannbeschimpfung" von Riminiprotokoll, "Der Umschluß"- eine Lesestunde der RAF, beziehen sich direkt auf die Stuttgarter Ereignisse von 1977. Harald Schmidt verarbeitet in einer Bühnenshow seine Stuttgarter Zeit als Schauspielerschüler, Manfred Rommel erinnert sich im Gespräch mit Wieland Backes an die umstrittene Beerdigung der toten RAF-Terroristen, Heiner Geißler debattiert mit dem Publikum zum Thema Widerstand damals und heute. Das Schauspielhaus Stuttgart wird zur multiplen Bühne, 24 Stunden ist es offen für jedermann.
Der Dokumentarfilm ENDSTATION STAMMHEIM begleitet die spannendsten Inszenierungen bei den Proben und auf der Bühne, zeigt Regisseure und Schauspieler. Die Reaktionen des Publikums kommen vor und die Einschätzung der Macher vom Staatstheater. Der Film dokumentiert darüber hinaus den Ort selbst, der sich als Forum der Öffentlichkeit zur Verfügung stellt.
Aufführungen wie die "Peymannbeschimpfung" von Riminiprotokoll, "Der Umschluß"- eine Lesestunde der RAF, beziehen sich direkt auf die Stuttgarter Ereignisse von 1977. Harald Schmidt verarbeitet in einer Bühnenshow seine Stuttgarter Zeit als Schauspielerschüler, Manfred Rommel erinnert sich im Gespräch mit Wieland Backes an die umstrittene Beerdigung der toten RAF-Terroristen, Heiner Geißler debattiert mit dem Publikum zum Thema Widerstand damals und heute. Das Schauspielhaus Stuttgart wird zur multiplen Bühne, 24 Stunden ist es offen für jedermann.
Der Dokumentarfilm ENDSTATION STAMMHEIM begleitet die spannendsten Inszenierungen bei den Proben und auf der Bühne, zeigt Regisseure und Schauspieler. Die Reaktionen des Publikums kommen vor und die Einschätzung der Macher vom Staatstheater. Der Film dokumentiert darüber hinaus den Ort selbst, der sich als Forum der Öffentlichkeit zur Verfügung stellt.
0:58:20; 0'58
Audio-Visuelle Medien
Stammheim : Stuttgart S; Baader-Meinhof-Prozess
Stammheim : Stuttgart S; Justizvollzugsanstalt
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:29 MEZ
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