Reichsständische und öffentliche Angelegenheiten der Reichsstadt Kempten, Band I: Kaiserliche Privilegien und der dagegen vom Stift 1628 eingelegte Protest. Reichsstädtisches Schuldenwesen vor dem Dreißigjährigen Krieg, Reichsmatrikularanschlag und Anträge auf dessen Ermäßigung. Vertrag mit den Grafen von Montfort wegen Leibeigenen (1475). Unter Vermittlung des Fürstabts Wolfgang zustandegekommene Verträge mit den Bischöfen von Augsburg und Trient und dem kaiserlichen Feldhauptmann Herzog von Alba wegen Kriegsschäden und Einquartierungen (1547-1550). Reichskammergerichtsprozeß des Hans Burkard von Heimenhofen gegen die Reichsstädte Memmingen, Kempten und Isny wegen Beschädigung seiner Burg Burgberg und seiner auf den bischöflich-augsburgischen Burgen Fluhenstein, "Rettenberg" [= Vorderburg] und Nesselwang befindlichen Habe. Feuersbrunst von 1749; [Überlieferung: Ausfertigungen, Konzepte, Abschriften]
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Reichsständische und öffentliche Angelegenheiten der Reichsstadt Kempten, Band I: Kaiserliche Privilegien und der dagegen vom Stift 1628 eingelegte Protest. Reichsstädtisches Schuldenwesen vor dem Dreißigjährigen Krieg, Reichsmatrikularanschlag und Anträge auf dessen Ermäßigung. Vertrag mit den Grafen von Montfort wegen Leibeigenen (1475). Unter Vermittlung des Fürstabts Wolfgang zustandegekommene Verträge mit den Bischöfen von Augsburg und Trient und dem kaiserlichen Feldhauptmann Herzog von Alba wegen Kriegsschäden und Einquartierungen (1547-1550). Reichskammergerichtsprozeß des Hans Burkard von Heimenhofen gegen die Reichsstädte Memmingen, Kempten und Isny wegen Beschädigung seiner Burg Burgberg und seiner auf den bischöflich-augsburgischen Burgen Fluhenstein, "Rettenberg" [= Vorderburg] und Nesselwang befindlichen Habe. Feuersbrunst von 1749; [Überlieferung: Ausfertigungen, Konzepte, Abschriften]
StAA, Fürststift Kempten, Acta Civitatica 133
BayHStA, Fürststift Kempten/NA, Lit. 2607
Fürststift Kempten, Acta Civitatica
Fürststift Kempten, Acta Civitatica >> Allgemeine Serie
1475-1749
Fürststift Kempten, Regierung
Rücken: braunes Leder mit Stiftswappen; Einband: braunes Papier; Umfang (Seite/Blatt): 541 S.
Amtsbücher, Register und Grundbücher
deutsch
Registratursignatur/AZ: NNNNNN; [Serie: 6; Buchstabe/Typ: N; Jahrgang: 1475]
Heimenhofen zu Burgberg, Hans Burkard v.
Waldburg, Otto Truchseß v., Kardinal, Fst.bf. v. Augsburg
Madruzzo, Cristoforo, Kardinal, Fst.bf. v. Trient
Alba, Fernando, Hg. v.
Grünenstein, Wolfgang v., Fst.abt v. Kempten
Montfort [Gfn. v.]
Burgberg, Burg
Fluhenstein (Stadt Sonthofen)
Vorderburg (Gde. Rettenberg)
Nesselwang
Isny (LK Ravensburg) [Reichsstadt]
Kempten [Reichsstadt]
Memmingen [Reichsstadt]
Augsburg [Hochstift]
Krieg, Schmalkaldischer
Reichskammergericht
Reichsmatrikel
Leibeigene
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
30.04.2025, 08:56 MESZ