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Burkhards: Bekennen Elß Wielandt Henrich Weißen Ritters eheliche Hausfrau Johann Wilhelm und Gilbrecht Weißen Gebrüdern, dass Herr Gottfried Jungg...
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Urkunden der ehemaligen Provinz Oberhessen >> 2 Orte, Buchstabe B >> 2.40 Burkhards
1355 März 17 II
Ziegenhain, Grafschaft
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: 1355 in die. Gertrudis
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Burkhards: Bekennen Elß Wielandt Henrich Weißen Ritters eheliche Hausfrau Johann Wilhelm und Gilbrecht Weißen Gebrüdern, dass Herr Gottfried Junggraf zu Ziegenhain und Jungfrau Agnes ihnen verkauft haben 30 Pfund Heller jährlicher Gülte Friedberger Währung aus ihren Gerichten zu dem Burkhardts, und zu Aigelßdorf aus jedem Gericht halb auf Walpurgis und Martini zu gefallen, um 400 Pfund Heller mit Vorbehalt der Wiederlösung jedes Jahr auf Mittfasten. Und hierbei sei breit als lang sie die Weißen solch 30 Pfund Heller Geldes innehaben, das der Hof zu Schwalheim auch ........ , das solle ledig und frei sein beide Dienstes und Lagers, und alles mit Rechten wie man das nennen oder finden möchte ohn alle Hinder soll wohlgedachts Graf Gottfrieds seiner Amtleut und Gewalde
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.