Malteserorden, Kommende Altmühlmünster Amtsbücher und Akten (Bestand)
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Malteserorden, Kommende Altmühlmünster Amtsbücher und Akten
Bayerisches Hauptstaatsarchiv (Archivtektonik) >> Beständetektonik des Bayerischen Hauptstaatsarchivs >> 1 Abteilung I: Ältere Bestände >> 1.8 Ritterorden >> Malteserorden >> Malteserorden, Kommende Altmühlmünster
1394-1809
Einleitung: Abgesehen von einem angeblich schon um 800 existierenden, jedoch urkundlich nicht nachweisbaren Benediktinerkloster in Altmühlmünster, fällt die Klostergründung durch die Burggrafen von Riedenburg in das Jahr 1155, die das Kloster 1158 an den Templerorden übertrugen. Im Rahmen der europaweiten Aufhebung des Templerordens wurde das Kloster im Jahr 1312 durch Herzog Ludwig, den späteren Kaiser Ludwig der Bayer, an den Johanniterorden übertragen. Im Rahmen der Säkularisation wurde das zeitweilig zusammen mit der Kommende St. Leonhard in Regensburg gemeinsam verwaltete Kloster aufgehoben. Die Überlieferung der Malteserordenskommende ist nicht sehr umfangreich und besteht nur aus insgesamt 47 Archivalien. Der überwiegende Teil davon stammt aus einer Abgabe des Staatsarchivs Amberg aus dem Jahr 2001, bestehend aus 27 Archivalien des dortigen Bestands Malteserkommende Altmühlmünster sowie 13 Archivalien aus dem Bestand Briefprotokolle Riedenburg. Zwei weitere Akten wurden dem Mischbestand Gerichtsliteralien Faszikel des Bayerischen Hauptstaatsarchivs entnommen und fünf Archivalien stammen aus dem Mischbestand Johanniterorden, ebenfalls im Bayerischen Hauptstaatsarchiv. Der Bestand wurde im Zuge der Auflösung der Abgaben des Staatsarchivs Amberg gebildet und konnte im Gegensatz zu den ansonsten aus den Amberger Abgaben entstandenen Auffangbeständen aufgrund seiner geringen Größe sowie den parallel laufenden Analyse- und Formierungsarbeiten an den Beständen des Johanniterordens im Bayerischen Hauptstaatsarchiv gleich abschließend formiert werden. München, 8.10.2008 Dr. Thomas Engelke
Malteserorden, Kommende Altmühlmünster Amtsbücher und Akten
Dr. Thomas Engelke
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Bestand
Amtsbücher, Register und Grundbücher
ger
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 11:04 MESZ
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