Papst Eugen IV. bestätigt in einer an den Dechanten zu St. Martini gerichteten Bulle dem Domkapitel zu Münster, nachdem die beiden letzten Pröpste zu St. Mauritz - Johannes Thomae de Creyvelt, Kanonikus zu St. Andreas in Köln, und Johannes Kelling - keine Angehörige des Ritterstandes noch Mitglieder des Domkapitels, sondern Graduierte gewesen waren, das Recht, daß nur Mitglieder des Domkapitels in Zukunft zum Propst zu St. Mauritz gewählt werden sollen, da nur sie in der Lage sind, den Besitzstand des Stifts St. Mauritz zu bewahren. Datum Rome apud sanctum Petrum. 6. Kal. Maji
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Papst Eugen IV. bestätigt in einer an den Dechanten zu St. Martini gerichteten Bulle dem Domkapitel zu Münster, nachdem die beiden letzten Pröpste zu St. Mauritz - Johannes Thomae de Creyvelt, Kanonikus zu St. Andreas in Köln, und Johannes Kelling - keine Angehörige des Ritterstandes noch Mitglieder des Domkapitels, sondern Graduierte gewesen waren, das Recht, daß nur Mitglieder des Domkapitels in Zukunft zum Propst zu St. Mauritz gewählt werden sollen, da nur sie in der Lage sind, den Besitzstand des Stifts St. Mauritz zu bewahren. Datum Rome apud sanctum Petrum. 6. Kal. Maji
B 101u, 0 - in I A 9
B 101u Domkapitel Münster - Urkunden
Domkapitel Münster - Urkunden >> 1. I A: Privilegia pontificia
1432 April 26
Urkunde
Transsumpt in Urk. 1568 Aug 29
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:55 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.2. Westfälische Fürstbistümer (B) (Tektonik)
- 1.2.1. Fürstbistum Münster (Tektonik)
- 1.2.1.2. Domkapitel (Tektonik)
- Domkapitel Münster (Tektonik)
- Domkapitel Münster / Urkunden (Bestand)
- 1. I A: Privilegia pontificia (Gliederung)