Propst Hermann Ludeken, Gottfried Flamme, Johannes Rassche und der gesamte Konvent von St. Peter in Marsberg überlassen Prior und Konvent des Klosters St. Peter und Antonius in Dalheim am Sintfeld 7 Hufen Landes im wüsten Dorf und in der Dorfmark Elren mit Bezug auf eine Urkunde von 1318 Juni 15 (s. Urk. 63) und leisten Währschaft. Siegel der Propstei und des Konvents von Marsberg angekündigt. Dominica proxima post festum Assumpcionis beatissime et gloriose virginis Marie
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Propst Hermann Ludeken, Gottfried Flamme, Johannes Rassche und der gesamte Konvent von St. Peter in Marsberg überlassen Prior und Konvent des Klosters St. Peter und Antonius in Dalheim am Sintfeld 7 Hufen Landes im wüsten Dorf und in der Dorfmark Elren mit Bezug auf eine Urkunde von 1318 Juni 15 (s. Urk. 63) und leisten Währschaft. Siegel der Propstei und des Konvents von Marsberg angekündigt. Dominica proxima post festum Assumpcionis beatissime et gloriose virginis Marie
B 602u, 259
B 602u Kloster Dalheim - Urkunden
Kloster Dalheim - Urkunden
1493 August 18
Vermerke: Ausfertigung, Pergament, beschädigtes Siegel des Propstes von Marsberg an Pergamentpressel anhängend, das des Konvents verloren. Rückseitig: E XXIII. (16. Jh.). Septem mansos agrorum contulerunt domini Montismartis fratribus in Dailhem, in Kerckelren situatos, et sunt centum octoginta iugera (16. Jh.). Abschriften Msc. VII 4505a fol. 129-129v, Fot. 287 S. 170-171
Urkunde
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:16 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.2. Westfälische Fürstbistümer (B) (Tektonik)
- 1.2.2. Fürstbistum Paderborn (Tektonik)
- 1.2.2.3. Stifte und Klöster (Tektonik)
- Kloster Dalheim (Tektonik)
- Kloster Dalheim / Urkunden (Bestand)