Pfarrangelegenheiten.
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WI/1, 472
Spielmann: C/7/IV/a-b; Lüstner(?): 472
WI/1 2.2 Wiesbaden unter Nassau (bis 1866)
2.2 Wiesbaden unter Nassau (bis 1866) >> 7 Klöster, Kirchen und Schulen >> 7.2 Kirchen
1568, 1598-1826
Enthält im einzelnen: Margaretha Gräfin von Nassau wegen Belassung des Pfarrers Niclas Gump 1568; Erbsache Pfarrer Nicolaus Gompius 1598; Beibehaltung der Augsburgischen Konfession 1604; evangelisches Jubelfest 1617; Beschwerden gegen Emrich Man 1618, gegen Christoffel Hecker 1623; Freiheit der Geistlichen von Kriegskontributionen 1630; Beschwerden des Pfarrers Konrad Schott zu Grävenwiesbach (zuvor Wiesbaden) 1633; Bierstadt und Kloppenheim erbitten nach dem Tod des Pfarrers Martin Jäger den Marsilius Sebastianus von Massenheim als neuen Pfarrer 1640; Befreiung der Pfarrerswitwen von bürgerlichen Lasten 1651; Unterstützung des Pfarrers Johann Görg Müller von Oppenheim bei einer Badekur in Wiesbaden 1655; Notamina, was beim Konsistorium anzuzeigen (o. J., um 1670); "Excesse" im Wirtshaus zum Löwen, "Ungebühr" des Velten Heuser im Gemeindebad, Beherbergung "gottlosen Gesinds" durch Hans Peter Jung, Badewirt im Helm; katholischer Gottesdienst in der Badeherberge zur Blume, Bestellung einer Hebamme); Suppliken der Pfarrerswitwe Felicitas Zehner 1678 und 1682, desgl. der Witwe des Pfarrers Johann Georg Rügner 1685; Gemüsegarten für die Pfarrer 1705; Pfarrhaus (o. J.); Zehrungskosten bei Einführung der Geistlichen 1739; Mutwillen der Schulkinder 1749; Verbot von Kronen und Kränzen verstorbener Kinder in der Kirche 1751; Pfarrhaus 1753 und (o. J.); Trauschein für Peter Barthold und Elisabeth Rühl (1760); Versteigerung der Götzischen Kirchenstände 1789; Schuldforderung des Stadtpfarrers Handel 1797; Kollekten 1803; Entwurf einer Kirchengemeindeverfassung (o. J.); Unruhen auf dem Kirchhof 1804; Anstellung des neuen Küsters und Glöckners 1826.
Sachakte
Vermerke: Deskriptoren: Nassau, Gräfin Margaretha von; Gump, Niclas; Gompius, Nicolaus; Man, Emrich; Hecker, Christoffel; Schott, Konrad; Jäger, Martin; Sebastianus, Marsilius; Müller, Johann Görg; Heuser, Velten; Jung, Hans, Peter; Zehner, Felicitas; Rüger, Johann Georg; Barthold, Peter; Rühl, Elisabeth; Handel; ; Grävenwiesbach; Bierstadt; Kloppenheim; Massenheim; Oppenheim; Kirchen, Klöster; Pfarrangelegenheiten; Kirchengemeindeverfassung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
27.03.2025, 11:44 MEZ