30) Die verordneten Hauptleute und Räte schreiben aus dem Lager zu Heidingsfeld, sie hätten zuverlässige Nachricht erhalten, dass der Schwäbische Bund mit Heereskraft auf Weinsberg zuzieht. Es wäre daher notwendig, sich in guter Rüstung parat zu halten, falls man aufgemahnt werde. Die Mergentheimer sollen sich daher so rüsten, um ohne Verzug an Ort und Stelle, wohin sie hingewiesen werden, ziehen zu können, um ihr aller Leib, Ehre und Gut retten zu helfen, 20. Mai 1525
Vollständigen Titel anzeigen
30) Die verordneten Hauptleute und Räte schreiben aus dem Lager zu Heidingsfeld, sie hätten zuverlässige Nachricht erhalten, dass der Schwäbische Bund mit Heereskraft auf Weinsberg zuzieht. Es wäre daher notwendig, sich in guter Rüstung parat zu halten, falls man aufgemahnt werde. Die Mergentheimer sollen sich daher so rüsten, um ohne Verzug an Ort und Stelle, wohin sie hingewiesen werden, ziehen zu können, um ihr aller Leib, Ehre und Gut retten zu helfen, 20. Mai 1525
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, H 54 Bü 68, 30
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, H 54 Bauernkrieg
Bauernkrieg >> 2. Akten >> 7. Deutscher Orden in Mergentheim >> Bauernkorrespondenz während des Aufruhrs: 10. März - 1. Juni 1525
10. März 1525-1. Juni 1525
Dokument
Bad Mergentheim TBB
Heidingsfeld : Würzburg WÜ
Mergentheim s. Bad Mergentheim
Weinsberg HN
Bauernkorrespondenz während des Aufruhrs: 10. März - 1. Juni 1525
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:23 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik)
- Selekte (Tektonik)
- Auslesebestände über historische Ereignisse und Sachgebiete (Tektonik)
- Bauernkrieg (Bestand)
- 2. Akten (Gliederung)
- 7. Deutscher Orden in Mergentheim (Gliederung)
- Bauernkorrespondenz während des Aufruhrs: 10. März - 1. Juni 1525 (Archivale)