Von der Oberrheinischen Reichsritterschaft angeordnete Vormundschaften und deren Verwaltung (viel Allgemeines, wenig Einzelfälle), Tomus II.: (Nr. 144 - 316)
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F 2, 29/1
F 2 Oberrheinische Reichsritterschaft
Oberrheinische Reichsritterschaft >> 1 Rechtsstellung, Verwaltung und Finanzen >> 1.4 Gütersachen >> 1.4.7 Vormundschaften
1775-1784
Enthält: Verzeichnis der dem Ludwig Carl Wilh[elm] Gustav v. Wallbrunn von seinem Großonkel, dem badischen Geh. Rat Magnus v. Wallbrunn zugefallenen Erbschaft zu Gauersheim (auch Kollatur), auch Einkünfte an mehreren Orten 1775 ff., Friedrich v. La Roche (Nr. 150, 188, 199, 216): Vormundschaft des L(udwig) v. Botzheim über die Kinder seines verstorbenen Bruders, des königlich preußischen Geh. Rats Friedrich Wilh[elm] v. Botzheim zu Berlin und seines geisteskranken Bruders Carl Ludwig zu Haina (Güter zu Wachenheim/ Pfrimm, Rittersheim, Einselthum, sowie Einkünfte) 1775, dazu Vermögensabrechnungen, 1769, 1775 (Nr. 150 - 154, 166)
Enthält: Verhältnisse der Erben des 1767 verstorbenen bischöflich speyerschen Obermarschalls Franz Adalbertv. Radenhausen, Güter zu Deidesheim (Nr. 162, 177, 181)
Enthält: Vermögen der Erben des baden-durlachischen Obristleutnants in holländischen Diensten Ludwig Heinrich v. Closen zur Heydenburg (Frau Elis[abeth] Charl[lottr] Fried[erike], geb. v. La Roche), verstorben 1766 Februar 20, Vormund Carl v. Gagern 1776 (Nr. 164, 204)
Enthält: Vermögen der Erben des 1773 März 24 verstorbenen Wilh[elm] Max[imilian] Heinr[ich] v. Frays (Frau Anna Jul[iane], geb. v. Proeck) 1776 f. (Nr. 169, 191, 214, 241)
Enthält: Vermögen des Friedrich v. Geispitzheim, Sohn des 1759 verstorbenen Heinrich Samuel Ludwig v. Geispitzheim
Enthält: Güter etc. zu Lobloch [Kreis Neustadt], Billigheim und Rohrbach [Kreis Bergzabern, Gangloff [Kreis Kusel] und Heyerhof [zu Albisheim/Pfrimm] 1776 (Nr. 179, 195)
Enthält: Vermögen der Erben des Johann Georg v. Wildenstein (Gut zu Bechtheim
Enthält: Schulden) 1776 (Nr. 193)
Enthält: Kaiserliche Mandate, allgemein oder speziell, des Kaisers Josef II. [Reichshofrat!) 20. 12. 1776, 15.1. 1778, 16. 2. 1780, 18. 10. 1782, 11. 7. 1783 (Nr. 206, 234, 281, 303, 312)
Enthält: 'Curandus' Carl Wilh[elm] v. Wallbrunn, geboren am 4. 6. 1738, zeitweise Haft in Philippsburg, nun unbekannten Aufenthalts (Güter zu Ernsthofen, Frankenstein/Pfalz, Hochspeyer, Bechtolsheim) 1777 Nr. 224)
Enthält: Vormundschaft über die Erben des 1776 Dezember 6 verstorbenen Burggrafen zu Friedberg Franz Heinrich v. Dalberg (nur Kapitalzinsen) 1780 (Nr. 268)
Enthält: Kuratel über den seit 1751 geistesgestörten kurpfälzischen Hofgerichtsrat Johann A.) v. Ketschau (Güter zu [Gau?-] Odernheim, Deidesheim) 1782 (Nr. 229)
Enthält: Vormundschaft über des verstorbenen Geh. Rats zu Darmstadt und Ritterrats des Kantons Odenwald Hans Weiprecht v. Gemmingen-Hornberg Kinder und Vermögen 1782 (Nr. 300) - Kanton Kraichgau
Enthält: Verhältnisse der Erben des 1767 verstorbenen bischöflich speyerschen Obermarschalls Franz Adalbertv. Radenhausen, Güter zu Deidesheim (Nr. 162, 177, 181)
Enthält: Vermögen der Erben des baden-durlachischen Obristleutnants in holländischen Diensten Ludwig Heinrich v. Closen zur Heydenburg (Frau Elis[abeth] Charl[lottr] Fried[erike], geb. v. La Roche), verstorben 1766 Februar 20, Vormund Carl v. Gagern 1776 (Nr. 164, 204)
Enthält: Vermögen der Erben des 1773 März 24 verstorbenen Wilh[elm] Max[imilian] Heinr[ich] v. Frays (Frau Anna Jul[iane], geb. v. Proeck) 1776 f. (Nr. 169, 191, 214, 241)
Enthält: Vermögen des Friedrich v. Geispitzheim, Sohn des 1759 verstorbenen Heinrich Samuel Ludwig v. Geispitzheim
Enthält: Güter etc. zu Lobloch [Kreis Neustadt], Billigheim und Rohrbach [Kreis Bergzabern, Gangloff [Kreis Kusel] und Heyerhof [zu Albisheim/Pfrimm] 1776 (Nr. 179, 195)
Enthält: Vermögen der Erben des Johann Georg v. Wildenstein (Gut zu Bechtheim
Enthält: Schulden) 1776 (Nr. 193)
Enthält: Kaiserliche Mandate, allgemein oder speziell, des Kaisers Josef II. [Reichshofrat!) 20. 12. 1776, 15.1. 1778, 16. 2. 1780, 18. 10. 1782, 11. 7. 1783 (Nr. 206, 234, 281, 303, 312)
Enthält: 'Curandus' Carl Wilh[elm] v. Wallbrunn, geboren am 4. 6. 1738, zeitweise Haft in Philippsburg, nun unbekannten Aufenthalts (Güter zu Ernsthofen, Frankenstein/Pfalz, Hochspeyer, Bechtolsheim) 1777 Nr. 224)
Enthält: Vormundschaft über die Erben des 1776 Dezember 6 verstorbenen Burggrafen zu Friedberg Franz Heinrich v. Dalberg (nur Kapitalzinsen) 1780 (Nr. 268)
Enthält: Kuratel über den seit 1751 geistesgestörten kurpfälzischen Hofgerichtsrat Johann A.) v. Ketschau (Güter zu [Gau?-] Odernheim, Deidesheim) 1782 (Nr. 229)
Enthält: Vormundschaft über des verstorbenen Geh. Rats zu Darmstadt und Ritterrats des Kantons Odenwald Hans Weiprecht v. Gemmingen-Hornberg Kinder und Vermögen 1782 (Nr. 300) - Kanton Kraichgau
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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01.07.2025, 13:39 MESZ
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- 1 Rechtsstellung, Verwaltung und Finanzen (Gliederung)
- 1.4 Gütersachen (Gliederung)
- 1.4.7 Vormundschaften (Gliederung)