Klaus Stouffner von Weißingen ("Weysingen") [Stadt Leipheim/Lkr. Günzburg] verkauft für sich und mit Zustimmung der ehelichen Kinder, die er zusammen mit seiner verstorbenen Ehefrau Elisabeth Weber gezeugt hat, sowie mit Zustimmung des Egidius ("Gilg") Stouffner von Datthausen ("Tauttenhusen") [Gde. Obermarchtal/Alb-Donau-Kreis] und des Johann Weber von Beimerstetten [Alb-Donau-Kreis], der Freunde seiner Kinder, eine Selde mit ihren Zugehörungen in Weißingen an Jakob Häring von Weißingen. Die Selde ist Lehen des Diepolt von Habsberg [abgegangene Burg bei Emerfeld Gde. Langenenslingen/Lkr. Biberach] und zinst diesem jährlich 5 Pfund und 10 Schilling Heller und 1 Fastnachtshuhn. Dafür hat er von dem Käufer 40 rheinische Gulden erhalten. Die ehelichen Kinder des Verkäufers haben zusammen mit ihren beiden Freunden vor Ammann und Gericht zu Albeck [Stadt Langenau/Alb-Donau-Kreis] ihre Zustimmung zu dem Verkauf und den Verzicht auf ihren mütterlichen Erbteil an den Gütern erklärt. Auch ihr Bruder Ulrich, der dabei nicht anwesend war, hat mit einer von dem Propst des Augustinerchorherrenstifts in Herbrechtingen [Lkr. Heidenheim] besiegelten Urkunde seine Zustimmung zu dem Verkauf erteilt. Dafür hat ihr Vater jedem von ihnen 5 Pfund Heller bezahlt.