Das Stralsunder Medizinalwesen
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Rep. 14, Nr. 122
01.03.11. Gesundheits- und Sozialwesen der Stadt S Gesundheits- und Sozialwesen der Stadt Stralsund
Gesundheits- und Sozialwesen der Stadt Stralsund >> 01. 01.03.11.01. Gesundheitswesen >> 01.03. 01.03.11.01.03. Gesundheitskollegien und -kommissionen >> 01.03.05. 01.03.11.01.03.06. Verschiedene Angelegenheiten der Gesundheitskommission
1779 - 1858
Veröffentlichung einer neuen Medizinalordnung, 1779.- Ersuchen der Verordneten zur Stralsundischen Medizinal-Einrichtung um die Erlaubnis zu einem Siegel.- Publikandum zur Zulassung nur geprüfter Wundärzte und Hebammen.- Einrichtung eines Sanitätskollegiums.- Information für alle Hebammen über die Schädlichkeit des Ausdrückens der Milch aus den Brüsten und des Kopfzusammendrückens bei neugeborenen Kindern.- Apotheker-, Provisoren- Apothekergeselleneid.- Klagen über die Überschreitung der Medizinalordnung durch Quacksalber.- Verhandlungen über die Zulassung folgender Personen zur Tätigkeit auf den Jahrmärkten: Johann Michael Rudolph aus Marlow als Zahnoperateur und Verkäufer von Wurmkuchen, Schutzjude Esechiel Bernhard zum Entfernen von Hühneraugen und Warzen, Medikamentenhändler Jahn und Pferdearzt Röhl.- Ersuchen der Ärzte Karl Georg Sager und Carl Heinrich Bernhard Weigel um Zulassung zum Praktizieren.- Schriftwechsel mit dem Gesundheitskollegium Greifswald über epidemische Krankheiten.- Untersuchungen des angeblich grassierenden Fleckfiebers.- Anzeige des Konditors Neetgens über den gesundheitsschädlichen Belag auf den Zuckerwaren der Jahrmärkte.- Behandlung von Scheintoten mit Hilfe eines Not- und Rettungskastens durch den Chirurgen Schütz.- Änderung der nach der Medizinalordnung unstatthaften Benennung "Kollegium" in Verordnete zur Stralsundischen Medizinaleinrichtung, 1815.- Anweisung der preußischen Regierung an die praktischen Ärzte zur statistischen Berichterstattung über Zustände in den medizinischen Departements, auch über Verhalten des medizinischen Personals.- Liste notwendiger Instrumente für Obduktionen.- Verzeichnis der bei dem Stralsunder Medizinalkollegium vorhandenen Akten.- Untersuchungen über die relativ hohe Sterbelichkeit in Stralsund, 1858.- Stralsundische Zeitung Nr. 101, 1780.- Amtsblatt der Königlichen Regierung zu Stralsund, Stück 22 vom 30. 5. 1821 und Stück 20 vom 17. 5. 1826.- Doktordiplom der Universität Greifswald für Carl Heinrich Bernhard Weigel, 1785 (Druckschrift).
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
29.10.2025, 11:29 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Stadtarchiv der Hansestadt Stralsund (Archivtektonik)
- Gesundheits- und Sozialwesen der Stadt Stralsund (Bestand)
- 01. 01.03.11.01. Gesundheitswesen (Gliederung)
- 01.03. 01.03.11.01.03. Gesundheitskollegien und -kommissionen (Gliederung)
- 01.03.05. 01.03.11.01.03.06. Verschiedene Angelegenheiten der Gesundheitskommission (Gliederung)