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Nachrichten wegen der St. Joannis Mühle (Müllen) bei Warburg, als Meister Erich Gabriel solche in Anpacht gehabt [hat], von Anno 1632 bis 1655
Enthaeltvermerke: enth.: 1) Meister Erich Gabriel stellt seine ausgestandenen Kriegsdrangsale vor und bittet in Regard derselben einige Remission, 1. Nov. 1632; 2) Meister Erich Gabriel übersendet die veraccordierte Weinkaufs-Gelder und bittet über die Vermeierung der Mühle(n) schriftlichen Schein aus, und erzählt die von den Schweden (Schweiden) ihm zugefügten Kriegsbeschwerden, 30. April 1637; 3) Verzeichnis, was Erich Gabriel in der St. Joannis Mühle(n) zu Warburg in Anno 1637 von Ostern bis wider auf Ostern 1638 an Bau-Kosten angewendet hat; 4) Verzeichnis, was Erich Gabriel in der St. Joannis Mühle (Müllen) zu Warburg im Jahr 1637 von Ostern bis wieder Ostern Anno 1638 dem Schwedischen, Hessischen und Kaiserlichen geben müssen, und was sie ihm weiteres abgenommen haben; 5) Untertänigste Supplica wegen erlittenen Schadens und angewendeten Bau-Kosten, cum inscripto Mandato Camerae, was dem Meister Erich intuitu der Reparations-Kosten nachgelassen werden soll, 19. März 1639; 6) Meister Erich Gabriel suppliciert um die Wiedererstattung der auf die neu erbaute Öl- und Bocke-Mühle ausgelegten Kosten; cum inscripto Mandato Camerae, die 80 Reichstaler Bau-Kosten zu zwei Jahren ihm an seinen Pacht-Quanto abziehen zu lassen, 6. März 1640; 7) Meister Erich Gabriel bittet mit Besichtigung des vorgenommenen Baus zu verfahren und ihm den Nachlass angedeihen zu lassen, 23. April 1640; 8) Meister Erich übersendet die untersuchte Bau-Rechnung und bittet nunmehr zur Hochfürstlichen Hof-Kammer zu berichten, 9. Dez. 1640; 9) Untertänige Bittschrift und Suchen cum Specificatione, was an der Mahl-Mühle(n) verwendet an Seiten Meisters Erich Gabriel, St. Joannis Müllers zu Warburg; 10) Verificierung der vom St. Johannis Müller übergebenen Bau-Rechnungen, 11. Dez. 1640; 11) Verzeichnis, was an der im Kaiserlichen Armada-Durchzug Anno 1640, im September, ruinierten St. Joannis Churfürstlichen Durchlaucht Öl- und Bocke-Mühle(n) übrig geblieben, 12. Dez. 1640; 12) Joannis Müller verzeichnet, was ihm die Einquartierungen gekostet [haben], bittet ihm solche an seiner Pachtung nachzulassen, 15. Febr. 1641; 13) Rescriptum Camerae, daß dem Meister Erich Gabriel das wegen seines Pacht-Rückstands gepfändete Pferd relaxiert werden soll, 28. Febr. 1641; 14) Joannis Müller liquidiert wegen seiner Pacht und bittet, behilflich zu sein, daß die Öl-Mühle möchte wieder aufgebaut werden, 26. März 1641; 15) St. Joannis Müller bittet um Dilation wegen von der Twiste-Mühle (Müllen) schuldigen 25 Reichstaler, bittet solche allenfalls an den anzukaufenden Mühlsteinen zu validieren, 22. April 1641; 16) Schreiben der Hochfürstlichen Hof-Kammer, daß der wegen Erbauung der Mühlen mit dem Müller getroffener Accord genehmigt (begnehmiget) [wird], 20. Mai 1641; 17) Protocollum Freigraviatus Warburg[ensis] wegen vom St. Joannis Müller von Ostern 1641 bis Ostern 1642 geleisteter Caution, 24. Juni 1641; 18) Freigraf berichtet wegen nötigen Bau-Holzes zur Reparation der St. Joannis Mühle(n) und dazu erforderlichen Fuhren, 7. Jan. 1642; 19) St. Joannis Müller verfügt abschlägliche Zahlung und bittet um die Beförderung des anzufahrenden Bau-Holzes, 24. Juni 1642; 20) Meister Erich Gabriel verfügt abschlägliche Zahlung, meldet zugleich, Bürgen gestellt zu haben und begehrt, die Anfahrung des Bau-Holzes zu befördern, 10. April 1643; 21) Meister Erich Gabriel schreibt wegen des neuen Mühlen-Contracts, was er dabei zu erinneren habe und was er darin gerne abgeändert haben wollte, 29. Febr. 1664; 22) Concept eines Mühlen-Contracts, so Rent-Meister Walter Heising entworfen [habe]; 23) Meister Erich Gabriel suppliciert nochmals um die Reparation der St. Joannis Mühle(n) schleunig vorzunehmen, und dazu Holz aus dem Hardehausischen Walde und Stübbe bei Großeneder (gorßen Eder) anfahren zu lassen, 28. Juni 1645; 24) Meister Erich Gabriel übergibt nochmals seine Bau-Rechnungen und erlittenen Schaden de 1639 et 1642, und weil ihm nur 80 Reichstaler davon an seinen Pachtgeldern vergütet [seien], bittet ihm den Rest abziehen zu können, in Gnaden zu verstatten, 6. Juni 1647; 25) Freigraf Heisterman referiert, daß wenn der St. Joannis Müller vor Ostern nicht bezahlen würde, er demselben exequieren wollte, er hatte 3 Töchter an brave Soldaten verheiratet und hätte es auf Hochzeit lustig her[ge]gangen, 27. März 1649; 26) Land-Rentmeister Aeneas Steinhausen rescribiert, daß der Rent-Meister zum Dringenberg mit dem sich angegebenen Müller wegen der St. Joannis Mühle (Müllen) bester Gestalt und Ihro Hochfürstlichen Gnaden zum besten contrahieren könne, 6. März 1655; 27) An den Fürsten Dietherich Adolph, Bischof zu Paderborn, suppliciert Meister Erich Gabriel, ihn bei der St. Joannis Mühle (Müllen) zu belassen, welche ihm der Rent-Meister Walther Heising [habe] aufsagen lassen, 22. März 1655; 28) Schreiben des Land-Rentmeisters Steinhausen, worin er über diese Bittschrift einigen Bericht verlangt, 23. März 1655; 29) Land-Rentmeister Aeneas Steinhausen rescribiert, daß die St. Joannis Mühle zum besten elocieren und dem jetzigen Müller Erich Gabriel die Steinmühle, damit er unbetrübt bleiben möge, hinwieder eintun könne, 26. März 1655; 30) Dr. Bäer intercediert beim Rentmeister zum Dringenberg für Erich Gabriel, ihn der St. Joannis Mühle zu belassen, 5. April 1655; 31) Meister Erich Gabriel offeriert sich, Bau-Kosten übernehmen zu wollen, und bittet also, ihn bei der Mühle (Müllen) zu belassen, 7. April 1655; worauf ihm aber zur Anwort erteilt [wird], daß Dr. Baer seinen Brief und seine Supplica zu spät an[ge]kommen [sind], 8. April 1655
Sachakte
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Further information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person who submitted a compensation claim for damage caused by Nazi persecution. If the application was submitted by a person other than the persecuted person, this other person is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecuted person, if there is one, is noted. In the sources, the persecuted person is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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