1220 Apr. 20 (indict[ione VI]II., XII. kal. Maii) Engelhard von Berlichingen schenkt mit Zustimmung seiner Söhne Engelhard und Hermann und seiner Tochter Lugarde durch die Hand seines Herrn, Herr Heinrich von Boxberg (Bockesperg), dem Kloster Schöntal (in Sconental) zu einem Seelgerät 3 Morgen Weingarten in Berlichingen am Berg Storchsnest (Storkesnest). Zeugen: 1) Herr Heinrich von Boxberg, 2) Gotebold von Schillingstadt (Schillengestat), 3) Adelhelm, Schwiegersohn des Engelhard, 4) Heinrich von Schweigern (Sweigere), 5) Beringer von Schweinberg (Sweineburc), 6) Konrad von Wittstadt (Witegestat), 7) Wimar d.J. von [Jagst-]Hausen (Husen), 8) Rüdiger von Gamburg (-burc), 9) Konrad von Schweigern (Suueigere), 10) Konrad Leisse und 11) Heinrich Senkel [Folgt Notitia]: Unter Abt Albrecht [I. (1200-1216)] von Schöntal wurde zur Gewährleistung eines ewigen Friedens zwischen Engelhard und den Brüdern des gen. Klosters eine Landschied (lantschede) für die Güter beider Teile in der Mark Berlichingen so durchgeführt, dass beide mit gen. Ausnahmen auf das verzichteten, was sie in der Hälfte des anderen besaßen. Sie vereinbarten ferner, von den Bürgern in Berlichingen zum Kauf angebotene Güter gemeinsam zu kaufen und aufzuteilen. Ausf. Perg., verunechtet, auf Leinwand aufgezogen - 2 Sg. abg. - Rv.: De vinea in Berlichingen in monte qui dicitur Storkesnest, cuius sunt tria iugera Lit.: WUB 3 Nr. 642 S. 117-118, danach heute: Storchsberg; - Johanek, Siegelurkunde S. 145; - Lebensbeschreibungen der Aebte von Schönthal von B[artholomäus] Kremer S. 145 Nr. 3 und S. 146 f. Nr. 4; - Maria Magdalena Rückert, Zur Memoria der Herren von Berlichingen im Kloster Schöntal. In: Württembergisch Franken 86, 2002, S. 79.

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