Auf unserer Webseite werden neben den technisch erforderlichen Cookies noch Cookies zur statistischen Auswertung gesetzt. Sie können die Website auch ohne diese Cookies nutzen. Durch Klicken auf „Ich stimme zu“ erklären Sie sich einverstanden, dass wir Cookies zu Analyse-Zwecken setzen. Sie können Ihre Cookie-Einstellungen hier einsehen und ändern.
Ludwig, Pfalzgraf und Herzog von Bayern, verspricht Eberhard [von
Rotenstein], Abt von Fulda, dafür, dass er ihm zur Erlangung des
römischen Reich...
Anmelden
Um Merklisten nutzen zu können, müssen Sie sich zunächst anmelden.
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Datum in castris apud Frankenvord anno Domini millesimo CCC° quartodecimo XV° Kalendas Novembris
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Ludwig, Pfalzgraf und Herzog von Bayern, verspricht Eberhard [von Rotenstein], Abt von Fulda, dafür, dass er ihm zur Erlangung des römischen Reiches mit 100 Bewaffneten (galeis) auf Ludwigs Kosten beistehe und noch ein Jahr lang sein Unterstützer sein wird, 3000 Mark Silber auf den Zoll in Leutesdorf, zahlbar zwei Monate nach seiner Krönung in Aachen. Den Räten des Abtes, Magister Nikolaus Phisicus, Kanoniker im Stift Haug bei Würzburg, und Simon von Blankenwald, verspricht Ludwig 200 Mark Silber. Sollte die Wahl scheitern, erhält der Abt die Zahlung in drei Raten: an Weihnachten [Dezember 25], Ostern [1315 März 23] und Johannes Baptist [1315 Juni 24]. Siegelankündigung. Ausstellungsort: Im Feldlager (in castris) bei Frankfurt. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite; Siegel: Avers)
Vermerke (Urkunde): Siegler: Ludwig, Pfalzgraf und Herzog von Bayern
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Schannat, Historia Fuldensis, Nr. CXXX; Regest: Regesten der Pfalzgrafen am Rhein 1, Nr. 1920
Vgl. zu Nikolaus Phisicus, der aus Fulda stammte, Bünz, Stift Haug, S. 717 f. [S. 718 auch zur Urkunde von 1314 Oktober 18].
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.