Bartleme Hueber übergibt seiner Ehefrau Maria Lehrbergerin, die durch Sebastian Puchner vertreten ist, mit der üblichen Gewährschaftsleistung die Hälfte seiner unter dem heutigen Datum übernommenen Lehensgerechtigkeit auf einem Drittel Zehnt auf dem Denggen Gut zu Obernseeleithen (1), das eine Hube umfasst, im kurfürstlichen Pfleggericht Wildshuet (2) liegt und vom Erzstift Salzburg zu Beutellehen rührt. Mit eigenhändiger Unterschrift der Hofmeistereiverwalter Johann Kaspar Pichler und Johann Thurner. Zeugen: Joseph Knoflach und Franz Anton Praun, beide hochfürstliche Hof- und Kriegszahlamtsbedienstete [verwahnte]. Empfänger: Lehrberger, Maria. Siegler: S: Salzburg, Erzbischof Sigmund III.
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Bartleme Hueber übergibt seiner Ehefrau Maria Lehrbergerin, die durch Sebastian Puchner vertreten ist, mit der üblichen Gewährschaftsleistung die Hälfte seiner unter dem heutigen Datum übernommenen Lehensgerechtigkeit auf einem Drittel Zehnt auf dem Denggen Gut zu Obernseeleithen (1), das eine Hube umfasst, im kurfürstlichen Pfleggericht Wildshuet (2) liegt und vom Erzstift Salzburg zu Beutellehen rührt. Mit eigenhändiger Unterschrift der Hofmeistereiverwalter Johann Kaspar Pichler und Johann Thurner. Zeugen: Joseph Knoflach und Franz Anton Praun, beide hochfürstliche Hof- und Kriegszahlamtsbedienstete [verwahnte]. Empfänger: Lehrberger, Maria. Siegler: S: Salzburg, Erzbischof Sigmund III.
Erzstift Salzburg Urkunden, BayHStA, Erzstift Salzburg Urkunden 566
GU Wildshut 128
Erzstift Salzburg Urkunden
Erzstift Salzburg Urkunden >> 1701-1781
1765 Mai 17
Fußnoten:
1) bei Seeleiten (Gde. St. Pantaleon, PB Braunau a. Inn OÖ, A)
2) Wildshut (Gde. St. Pantaleon, PB Braunau a. Inn, OÖ, A)
1) bei Seeleiten (Gde. St. Pantaleon, PB Braunau a. Inn OÖ, A)
2) Wildshut (Gde. St. Pantaleon, PB Braunau a. Inn, OÖ, A)
Erzstift Salzburg Urkunden
Perg.
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: Hofkammeramtssekret
Überlieferung: Or.
Sprache: dt.
Ausstellungsort: Salzburg, Hofmeisterei
Vermerke: RV: Wildshuet B:L: Nro. 55 Übergabsbrief pro halbs es. 25 fl., Maria Lehrbergerin angehörig, invermelte helfte des hochfürstl. beutl lehenbaren ein drittl Zehnt auf dem Denngen gut zu Oberseeleithen, so ein hueben, in hochfürstl. pfleggericht Wildshuet liegend
Originaldatierung: Hofmeisterei Salzburg, 17. monats tag maii 1765
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1765
Monat: 5
Tag: 17
Überlieferung: Or.
Sprache: dt.
Ausstellungsort: Salzburg, Hofmeisterei
Vermerke: RV: Wildshuet B:L: Nro. 55 Übergabsbrief pro halbs es. 25 fl., Maria Lehrbergerin angehörig, invermelte helfte des hochfürstl. beutl lehenbaren ein drittl Zehnt auf dem Denngen gut zu Oberseeleithen, so ein hueben, in hochfürstl. pfleggericht Wildshuet liegend
Originaldatierung: Hofmeisterei Salzburg, 17. monats tag maii 1765
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1765
Monat: 5
Tag: 17
Knoflach: Joseph, Hof- u. Kriegszahlamtsbediensteter, Salzburg
Braun: Franz Anton, Hof- u. Kriegszahlamtsbediensteter, Salzburg
Pichler: Johann Kaspar\ Verwalter d. Hofmeisterei, Salzburg
Turner: Johann\ Verwalter d. Hofmeisterei, Salzburg
Huber: Bartholomäus, Gut Deng, Oberseeleiten\ Ehemann v. Maria
Huber: Maria, geb. Lehrberger, Ehefrau v. Bartholomäus
Lehrberger: Maria, verh. Huber
Salzburg (krfr.St., Salzburg, A), Erzstift: Hofmeisterei
Salzburg (krfr.St., Salzburg, A), Erzstift: Erzbischöfe\ Sigmund III.
Seeleiten (Gde. St. Pantaleon, PB Braunau a. Inn OÖ, A): Beutellehen
Seeleiten (Gde. St. Pantaleon, PB Braunau a. Inn OÖ, A): Gut Deng
Wildshut (Gde. St. Pantaleon, PB Braunau a. Inn, OÖ, A), Gericht: Oberseeleiten
Wildshut (Gde. St. Pantaleon, PB Braunau a. Inn, OÖ, A), Gericht: Pfleggericht
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:39 MESZ
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