Gerhard Arnold Weinhagen, verordneter Richter des Landgerichts Friemersheim, macht bekannt: Die Kinder und Erben der Eheleute Diederich und Elsken Kersken zu Hochemmerich, nämlich: 1. Jacob Kersken, 2. Idgen, verheiratet mit Diedrich Lenzen/Werthausen, 3. Jan Kersken, verheirateter Woymann zu Binsheim, 4. Peter Kersken, verheirateter Götzen zu Emmerich und 5. Gretgen Kersken, Hochemmerich, haben mit Unterstützung der Kuratoren Bernhard op den Hoff/Hochemmerich und Jacob Berns/Rheinhausen eine Erbteilung durchgeführt. Aus dem Restvermögen (außerdem nur noch 1 Morgen im Burg'schen Feld) wird ein kölnischer Morgen Land im "Emmerich'schen Feld am Beitelweg", Leibgewinn der Abtei Werden, vormals Besitz des Hermann Leefgen/Asterlagen und davor aus Schroers Gut/Werthausen abgesplissen, für 480 Moerser Taler (1 Taler = 30 Stüber) oder im preußischen sogenannte 1764er Courant 200 Reichstaler an Johann Stüning zu Hochemmerich verkauft. (Rotes Lacksiegel "IUDIC. FRIMERSH...(rechtsschauender gekrönter Adler mit Füllhorn), Unterschriften: Weinhagen, v. Goldberg und Erben Kersken und Jan Stünings; es folgt Quittung vom 28.04.1794 mit Unterschriften, außen rotes Lackverschlusssiegel (2 Schlüssel) und Adresse)