Der kaiserliche Notar Gherhard, genannt Scuddecrome, Geistlicher der Paderborner Diözese, beurkundet, daß Henneke de Strüpede, Bürger der Stadt Lemgo, und Elyzabeth, seine Frau, und ihre Erben verkauft haben für 4 Mark Lemgoer Pfennige eine jährliche Rente von 4 Schillingen gleicher Pfennige, halb zu Ostern und halb zu Michaeli aus ihrem Hause und ihrer Hausstätte, die sie jetzt bewohnen, neben der Wohnung des Arnold Schele nach Süden in der Neustadt Lemgo, zunächst an die Schwester Ghertrud Wesselynch und dann an die Schwestern Elyzabeth und Lutgardis, verwandten Jungfrauen des Schwesternkonvents bei St. Marien in der Neustadt Lemgo. Nach ihrem Tode soll das Geld der Dekanin des genannten Konvents zufallen zum Kauf von Wein und Oblaten für feierliche Messen im Kloster. Anno nativitatis 1399 indictione septima pontificatus vero sanctissimi in Christi patris et domini nostri domini Bonifacii divina providentia pape noni anno decimo mensis octobris die nona. Zeugen: Herman, Benefiziat im Kloster, und Helmic Holten, Presbyter der Paderborner Diözese. Original auf Pergament.

Vollständigen Titel anzeigen
Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Ostwestfalen-Lippe
Objekt beim Datenpartner
Loading...