Instrument über die Degradation der wegen Hexerei angeklagten Heinrich Eppt, Domvikar in Würzburg, Georg Schwarzmann, Priester und Vikar in Stift Haug in Würzburg, Johann Bartholomäus Metzger, Priester und Vikar in Stift Haug in Würzburg, sowie Magister Wolfgang Sartorius, Subdiakon und Vikar in Stift Neumünster in Würzburg
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Hexenprozesse gegen Geistliche unter Fürstbischof Philipp Adolf von Ehrenberg, Nr. 031
Hexenprozesse gegen Geistliche der Stadt Würzburg, Faszikel 2 | 2.21 | Folio 1–6
Hexenprozesse gegen Geistliche unter Fürstbischof Philipp Adolf von Ehrenberg
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1629
1 Faszikel (0,2 cm)
Archivale
Dietmann, Caspar, Magister, Kanoniker in Würzburg-Stift Haug
Ehrenberg, Philipp Adolf von, Fürstbischof von Würzburg
Eppt, Heinrich, Priester, Domvikar
Faltermaier, Christoph, Dr., Ratgeber (Consiliarius) des Fürstbischofs
Frank, Leonhard, Abt des Prämonstratenserklosters Würzburg-Oberzell
Ganzhorn, Joachim, Dr., Beisitzer (Assessor) des Konsistoriums und Offizialats
Hammelmann, Markus, Lizentiat, Dekan in Würzburg-Stift Haug
Jordan, Balthasar, Dr., Dekan in Würzburg-Stift Neumünster
Metzger, Johann Bartholomäus, Priester, Vikar in Würzburg-Stift Haug
Neidlein, Georg, Magister, Verteter des Fiskus (Substitutus procurator fisci generalis et specialis)
Nötzel, Michael, öffentlicher Notar und vereidigter Schreiber der Geistlichen Kanzlei (Notarius publicus et Cancellariae Ecclesiasticae scriba juratus)
Riedner, Johannes, Dr., Generalvikar, Kanoniker in Würzburg-Stift Haug
Sartorius, Wolfgang, Subdiakon, Vikar in Stift Würzburg-Neumünster
Schwarzmann, Georg, Priester, Vikar in Würzburg-Stift Haug
Streublein, Andreas, Abt des Benediktinerklosters Würzburg-St. Stephan
Wagenhauer, Jodokus, Weihbischof
Wildenstein, Salentin Bernhard von, Dekan von Würzburg-Stift St. Burkard
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 13:13 MESZ