Pfalzgraf Philipp und Bischof Heinrich IV. von Regensburg erklären sich hinsichtlich des strittigen großen Wildbanns in den Gerichten Amberg, Rieden und Hohenburg durch einen Vergleich ihrer Räte dahin gehend geeinigt, dass der große Wildbann in dem abgegrenzten Bezirk ("das alles vermarckt, verraint vnd verstaint"), der sich vom Wald "Eychach" oberhalb der Lauterach, ebenso flussabwärts zwischen dem "Eychach" und dem "Zwyperg" bis nach Köstl ("an den Kessel") und von dort weiter bis "Siebenwegen", Eigentshofen, Thonhausen ("Tanhusen") und Hausen oberhalb Heimhof ("Hawsen ob dem Heymhofe gelegen") erstreckt, und der kleine Wildbann in der gesamten Herrschaft Hohenburg ausschließlich dem Bischof zustehen sollen, außerhalb des genannten Gebiets aber der Pfalzgraf den großen Wildbann haben soll. Johann Neuhauser, Dekan, und das Kapitel des Domstifts Regensburg bekennen, dass der Vergleich ("vertrag vnd eynung") mit ihrer Zustimmung geschlossen wurde, und verpflichten sich zu dessen Beachtung.
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Pfalzgraf Philipp und Bischof Heinrich IV. von Regensburg erklären sich hinsichtlich des strittigen großen Wildbanns in den Gerichten Amberg, Rieden und Hohenburg durch einen Vergleich ihrer Räte dahin gehend geeinigt, dass der große Wildbann in dem abgegrenzten Bezirk ("das alles vermarckt, verraint vnd verstaint"), der sich vom Wald "Eychach" oberhalb der Lauterach, ebenso flussabwärts zwischen dem "Eychach" und dem "Zwyperg" bis nach Köstl ("an den Kessel") und von dort weiter bis "Siebenwegen", Eigentshofen, Thonhausen ("Tanhusen") und Hausen oberhalb Heimhof ("Hawsen ob dem Heymhofe gelegen") erstreckt, und der kleine Wildbann in der gesamten Herrschaft Hohenburg ausschließlich dem Bischof zustehen sollen, außerhalb des genannten Gebiets aber der Pfalzgraf den großen Wildbann haben soll. Johann Neuhauser, Dekan, und das Kapitel des Domstifts Regensburg bekennen, dass der Vergleich ("vertrag vnd eynung") mit ihrer Zustimmung geschlossen wurde, und verpflichten sich zu dessen Beachtung.
StAAm, Fürstentum Obere Pfalz, Regierung Urkunden 236/1
BayHStA, GU Hohenburg 140; Oberpfalz Urkunden 236/1
Fürstentum Obere Pfalz, Regierung Urkunden
Fürstentum Obere Pfalz, Regierung Urkunden >> Pfalz mIt Eichstätt und Regensburg, Deutschherren und Wolfstein
21.11.1476
regest: Pfalzgraf Philipp und Bischof Heinrich IV. von Regensburg erklären sich hinsichtlich des strittigen großen Wildbanns in den Gerichten Amberg, Rieden und Hohenburg durch einen Vergleich ihrer Räte dahin gehend geeinigt, dass der große Wildbann in dem abgegrenzten Bezirk ("das alles vermarckt, verraint vnd verstaint"), der sich vom Wald "Eychach" oberhalb der Lauterach, ebenso flussabwärts zwischen dem "Eychach" und dem "Zwyperg" bis nach Köstl ("an den Kessel") und von dort weiter bis "Siebenwegen", Eigentshofen, Thonhausen ("Tanhusen") und Hausen oberhalb Heimhof ("Hawsen ob dem Heymhofe gelegen") erstreckt, und der kleine Wildbann in der gesamten Herrschaft Hohenburg ausschließlich dem Bischof zustehen sollen, außerhalb des genannten Gebiets aber der Pfalzgraf den großen Wildbann haben soll. Johann Neuhauser, Dekan, und das Kapitel des Domstifts Regensburg bekennen, dass der Vergleich ("vertrag vnd eynung") mit ihrer Zustimmung geschlossen wurde, und verpflichten sich zu dessen Beachtung.
enthält u.a.: Enthält: 2 Abschriften auf Papier
siegler: S 1 = A 1
S 2 = A 2
S 3 = Domkapitel Regensburg
enthält u.a.: Enthält: 2 Abschriften auf Papier
siegler: S 1 = A 1
S 2 = A 2
S 3 = Domkapitel Regensburg
28 x 41 cm
Perg.
Urkunden
Deutsch
Besiegelung/Beglaubigung: 3 an Pressel anhängende Siegel (Siegel 1 Siegelrest, Siegel 2 beschädigt)
Überlieferung: Ausfertigung
Ausstellungsort: Amberg
Vermerke: Rückvermerke, u.a.: N°: 236 Carl: 10
2 Registrata-Vermerke
Originaldatierung: ... der geben ist zu Amberg vff dornstag nach sant Elizabethen der heiligen witiben tag ...
Unternummer: 1
Medium: A = Analoges Archivale
Regest: Pfalzgraf Philipp und Bischof Heinrich IV. von Regensburg erklären sich hinsichtlich des strittigen großen Wildbanns in den Gerichten Amberg, Rieden und Hohenburg durch einen Vergleich ihrer Räte dahin gehend geeinigt, dass der große Wildbann in dem abgegrenzten Bezirk ("das alles vermarckt, verraint vnd verstaint"), der sich vom Wald "Eychach" oberhalb der Lauterach, ebenso flussabwärts zwischen dem "Eychach" und dem "Zwyperg" bis nach Köstl ("an den Kessel") und von dort weiter bis "Siebenwegen", Eigentshofen, Thonhausen ("Tanhusen") und Hausen oberhalb Heimhof ("Hawsen ob dem Heymhofe gelegen") erstreckt, und der kleine Wildbann in der gesamten Herrschaft Hohenburg ausschließlich dem Bischof zustehen sollen, außerhalb des genannten Gebiets aber der Pfalzgraf den großen Wildbann haben soll. Johann Neuhauser, Dekan, und das Kapitel des Domstifts Regensburg bekennen, dass der Vergleich ("vertrag vnd eynung") mit ihrer Zustimmung geschlossen wurde, und verpflichten sich zu dessen Beachtung.
Siegler: S 1 = A 1
S 2 = A 2
S 3 = Domkapitel Regensburg
Maße: 28 x 41 cm
Content Preservation: 1
Kontrolle Rueckgabe: 0
Überlieferung: Ausfertigung
Ausstellungsort: Amberg
Vermerke: Rückvermerke, u.a.: N°: 236 Carl: 10
2 Registrata-Vermerke
Originaldatierung: ... der geben ist zu Amberg vff dornstag nach sant Elizabethen der heiligen witiben tag ...
Unternummer: 1
Medium: A = Analoges Archivale
Regest: Pfalzgraf Philipp und Bischof Heinrich IV. von Regensburg erklären sich hinsichtlich des strittigen großen Wildbanns in den Gerichten Amberg, Rieden und Hohenburg durch einen Vergleich ihrer Räte dahin gehend geeinigt, dass der große Wildbann in dem abgegrenzten Bezirk ("das alles vermarckt, verraint vnd verstaint"), der sich vom Wald "Eychach" oberhalb der Lauterach, ebenso flussabwärts zwischen dem "Eychach" und dem "Zwyperg" bis nach Köstl ("an den Kessel") und von dort weiter bis "Siebenwegen", Eigentshofen, Thonhausen ("Tanhusen") und Hausen oberhalb Heimhof ("Hawsen ob dem Heymhofe gelegen") erstreckt, und der kleine Wildbann in der gesamten Herrschaft Hohenburg ausschließlich dem Bischof zustehen sollen, außerhalb des genannten Gebiets aber der Pfalzgraf den großen Wildbann haben soll. Johann Neuhauser, Dekan, und das Kapitel des Domstifts Regensburg bekennen, dass der Vergleich ("vertrag vnd eynung") mit ihrer Zustimmung geschlossen wurde, und verpflichten sich zu dessen Beachtung.
Siegler: S 1 = A 1
S 2 = A 2
S 3 = Domkapitel Regensburg
Maße: 28 x 41 cm
Content Preservation: 1
Kontrolle Rueckgabe: 0
Heinrich IV., Regensburg, Bischof
Philipp, Pfalz, Pfalzgraf
Neuhauser, Johann, Dekan des Domstifts Regensburg
Amberg
Hohenburg (Lkr. Amberg-Sulzbach)
Rieden (Lkr. Amberg-Sulzbach)
Aichaer Berg (Flur bei Hohenburg, Lkr. Amberg-Sulzbach)
Zwiberg (Flur bei Hohenburg, Lkr. Amberg-Sulzbach)
Köstl (Gde. Hohenburg, Lkr. Amberg-Sulzbach)
Sieben Wege (Flur bei Hohenburg, Lkr. Amberg-Sulzbach)
Eigentshofen (Gde. Ursensollen, Lkr. Amberg-Sulzbach)
Thonhausen (Gde. Ursensollen, Lkr. Amberg-Sulzbach)
Hausen (Gde. Ursensollen, Lkr. Amberg-Sulzbach)
Heimhof (Gde. Ursensollen, Lkr. Amberg-Sulzbach)
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
26.03.2025, 12:05 PM CET
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- 1. Mittelbehörden (Archival tectonics)
- Regierungsarchiv (I.A.1.101-169) (Archival tectonics)
- Fürstentum Obere Pfalz, Regierung Urkunden (Archival holding)
- Pfalz mIt Eichstätt und Regensburg, Deutschherren und Wolfstein (Classification)
CC0 1.0 Universal