Jörg Gaisberg, Vogt zu Schorndorf, schlichtet den Streit zwischen den Äbten Peter zu St. Peter im Schwarzwald und Leonhard ("Lienhard") zu Adelberg einerseits und Diepold Gerstler zu Neidlingen anderseits wegen des Zehnten von Neubrüchen auf Weilheimer ("Weyhener") und Hepsisauer Markung. Er setzt 6 Marksteine, die auf der einen Seite mit dem Abtsstab und auf der andern Seite mit einem Kelch bezeichnet sind, 3 davon oberhalb dem Weiler Hepsisau am Berg zwischen den Hirschäckern und dem Lech und die andern 3 "über das Tail hinüber am Hag herab". Was auf der einen Seite der Marksteine mit dem Abtsstab bezeichnet ist, von dieser Grenze ab sollen die Äbte den Neubruch, es sei von Weingärten, Wiesen, Gärten oder Äckern erhalten, von der andern Seite mit dem Kelch der Pfarrer zu Neidlingen. Außerdem erhält der Pfarrer in der Herbstzeit 2 Eimer Weins von der Kelter zu Weilheim, außer bei Mißwachs.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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