Akten des Landgrafen Philipp sowie des Statthalters und der Räte zu Kassel: Briefwechsel mit Bürgermeister und Rat zu Ulm, auch gemeinsam mit Meister und Rat der Stadt Straßburg für sie selbst und im Namen von Konstanz, Eßlingen, Reutlingen, Memmingen, Lindau, Isny und Biberach; dem Bürgermeister Bernhard Besserer; dem alten Bürgermeister Georg Besserer
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Akten des Landgrafen Philipp sowie des Statthalters und der Räte zu Kassel: Briefwechsel mit Bürgermeister und Rat zu Ulm, auch gemeinsam mit Meister und Rat der Stadt Straßburg für sie selbst und im Namen von Konstanz, Eßlingen, Reutlingen, Memmingen, Lindau, Isny und Biberach; dem Bürgermeister Bernhard Besserer; dem alten Bürgermeister Georg Besserer
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3 Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen
Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen >> 3 Staatenabteilungen >> 3.129 Stadt Ulm
1535, 1536
Enthält: 1535 Februar. In Nr. 2916. (Schreiben des Landgrafen an Straßburg und Ulm vom 4. Februar 1535, gedr.: Politische Correspondenz der Stadt Straßburg Bd. II S. 254.)
Enthält: März. Ulm übersendet Zeitungen über die politische Lage. v. Andelot in Augsburg. Werbung von Knechten für den Landgrafen in Augsburg. Kursächsisches Bedenken über die Vergleichung zwischen Bucer und Melanchthon, die Erstreckung des Schmalkaldischen Bundes und die Aufnahme der Stadt Augsburg in den Bund. Der Landgraf übersendet der Stadt Schriften Luthers und Melanchthons. Zusammenkunft der oberländischen Städte. Landgraf Philipp empfiehlt der Stadt sein Land für die Zeit seiner Abwesenheit. Irrung zwischen Ulm und Württemberg wegen des Geleites
Enthält: der Landgraf vermittelt. In Nr. 2916. (Schreiben des Landgrafen an Straßburg und Ulm vom 28. März 1535, vgl. ebenda Bd. II S. 325 f.)
Enthält: April, Mai. Irrung zwischen Ulm und Württemberg. Bezahlung des gegen Münster bewilligten Beitrages durch Ulm. Siehe Nr. 176
Enthält: Juni, Juli. Württemberg erhebt Ansprüche auf die an Ulm verpfändete Herrschaft Heidenheim und das Schloß Hellenstein
Enthält: die Stadt übersendet dem Landgrafen Abschriften der Instruktion für die württembergischen Gesandten an sie, der kaiserlichen Verkaufsurkunde und der Bürgschaft einiger oberländischer Städte
Enthält: der Landgraf bietet sich als Vermittler an. Kurfürst Ludwig von der Pfalz vermittelt zwischen der Stadt Frankfurt und dem Erzbischof von Mainz. Ulm, Straßburg, Konstanz, Eßlingen, Reutlingen, Memmingen, Lindau, Isny und Biberach senden den Straßburger Ratsschreiber Michael Han und den Ulmer geheimen Sekretär Sebastian Aitinger zum Landgrafen wegen der in Sachen des christlichen Verständnisses an Kursachsen gerichteten Werbung und wegen der Beschwerden von Frankfurt und Eßlingen
Enthält: (Kredenz der genannten Städte vom 16. Juni 1535, vgl. ebenda Bd. II S. 277 Anm. 2.) Irrung zwischen Ulm und Württemberg wegen des Geleites, Tag zu Göppingen unter hessischer Vermittlung. Ulmer Gesandtschaft an Herzog Ulrich von Württemberg wegen Heidenheims und Hellensteins
Enthält: Abschrift der Instruktion. Vermittlung zwischen Ulm und Hans Thoma v. Rosenberg. Zeitung vom dänischen Kriege. Nr. 431
Enthält: September - November. Ausbreitung des lauteren Gotteswortes. Handlung zwischen Ulm und Hans Thoma v. Rosenberg. Absonderung des Kurfürsten Johann Friedrich von Sachsen von den evangelischen Ständen. Tag der Stände des neuen Bundes zu Ingolstadt. Handlung zwischen Ulm und Württemberg, Tag zu Göppingen am 31. Oktober. Nr. 1429
Enthält: 1536 Februar, März. Ulm berichtet über mancherlei Rüstungen Frankreichs, des Hans Thoma v. Rosenberg, des Kaisers und namentlich der Herzöge Wilhelm und Ludwig von Bayern. Aufnahme von Augsburg und Kempten in den Schmalkaldischen Bund. Übersendung eines von König Ferdinand an die protestantischen Stände gerichteten Schreibens. (Schreiben aus Ulm vom 11. Februar 1536 im Samtarchiv Bd. IV S. 136 Nr. 35.) Württemberg bedroht. Irrung zwischen Ulm und Württemberg. Vertrag zwischen Dänemark und Lübeck. Krankheit des Landgrafen. Ulm sagt Beschickung des Schmalkaldischen Bundestages in Frankfurt zu. Nr. 439, 443. Vgl. Nr. 3068
Enthält: April, Juni. Neuerung der Fugger im Barchenthandel. Schreiben Kursachsens an Ulm über die Verhandlungen mit den englischen Gesandten und wegen einer Botschaft an den König von England. Zwist zwischen dem Kurfürsten Johann Friedrich und Herzog Georg von Sachsen und ihre Versöhnung. Stellungnahme zu den Wiedertäufern. Vertrag zwischen Ulm und Württemberg über Hellenstein und Heidenheim. Irrung zwischen der Stadt Biberach und Ritter Johann Schad
Enthält: vgl. Nr. 442. Handlung des Landgrafen mit dem Kurfürsten Johann Friedrich von Sachsen zu Naumburg. Beobachtung von Kriegsvolk. Zeitung über die Rüstungen des Kaisers und des Königs von Frankreich. Nr. 444, 455
Enthält: Juli. Behandlung der Wiedertäufer in Ulm
Enthält: Bedenken der Ulmer Geistlichen, ob man die Wiedertäufer gemäß der heiligen Schrift an Leib und Leben strafen solle (Abschrift)
Enthält: September - Dezember. Schreiben des Kaisers an Kursachsen und die protestantischen Stände, Mitteilung von Abschriften an die oberländischen Städte. Streit zwischen Ulm und Kloster Adelberg. Aufnahme Mindens in den Schmalkaldischen Bund. Zeitung vom Kriege zwischen dem Kaiser und Frankreich und von der Verteidigung Genuas. Unterhaltung der Unterhauptleute für den Schmalkaldischen Bund. Streit zwischen Ulm und Württemberg wegen des Geleites, Übergriff des Vogtes zu Göppingen Wilhelm v. Massenbach. Rückkehr der Gesandtschaft der protestantischen Stände vom Kaiser
Enthält: beabsichtigte Gesandtschaft des kaiserlichen Vizekanzlers Dr. Matthias Held
Enthält: Vorschlag Ulms, den bevorstehenden Schmalkaldischen Bundestag zu erstrecken. In Nr. 2916. (Schreiben des Landgrafen an Straßburg und Ulm vom 29. September 1536, gedr.: Politische Correspondenz der Stadt Straßburg Bd. II S. 392.)
Enthält: Ohne Datum (1536). Schreiben des Hans Miller zu Zürich über ein siegreiches Scharmützel von Berner Knechten gegen die Genf bedrohenden Savoyer
Enthält: März. Ulm übersendet Zeitungen über die politische Lage. v. Andelot in Augsburg. Werbung von Knechten für den Landgrafen in Augsburg. Kursächsisches Bedenken über die Vergleichung zwischen Bucer und Melanchthon, die Erstreckung des Schmalkaldischen Bundes und die Aufnahme der Stadt Augsburg in den Bund. Der Landgraf übersendet der Stadt Schriften Luthers und Melanchthons. Zusammenkunft der oberländischen Städte. Landgraf Philipp empfiehlt der Stadt sein Land für die Zeit seiner Abwesenheit. Irrung zwischen Ulm und Württemberg wegen des Geleites
Enthält: der Landgraf vermittelt. In Nr. 2916. (Schreiben des Landgrafen an Straßburg und Ulm vom 28. März 1535, vgl. ebenda Bd. II S. 325 f.)
Enthält: April, Mai. Irrung zwischen Ulm und Württemberg. Bezahlung des gegen Münster bewilligten Beitrages durch Ulm. Siehe Nr. 176
Enthält: Juni, Juli. Württemberg erhebt Ansprüche auf die an Ulm verpfändete Herrschaft Heidenheim und das Schloß Hellenstein
Enthält: die Stadt übersendet dem Landgrafen Abschriften der Instruktion für die württembergischen Gesandten an sie, der kaiserlichen Verkaufsurkunde und der Bürgschaft einiger oberländischer Städte
Enthält: der Landgraf bietet sich als Vermittler an. Kurfürst Ludwig von der Pfalz vermittelt zwischen der Stadt Frankfurt und dem Erzbischof von Mainz. Ulm, Straßburg, Konstanz, Eßlingen, Reutlingen, Memmingen, Lindau, Isny und Biberach senden den Straßburger Ratsschreiber Michael Han und den Ulmer geheimen Sekretär Sebastian Aitinger zum Landgrafen wegen der in Sachen des christlichen Verständnisses an Kursachsen gerichteten Werbung und wegen der Beschwerden von Frankfurt und Eßlingen
Enthält: (Kredenz der genannten Städte vom 16. Juni 1535, vgl. ebenda Bd. II S. 277 Anm. 2.) Irrung zwischen Ulm und Württemberg wegen des Geleites, Tag zu Göppingen unter hessischer Vermittlung. Ulmer Gesandtschaft an Herzog Ulrich von Württemberg wegen Heidenheims und Hellensteins
Enthält: Abschrift der Instruktion. Vermittlung zwischen Ulm und Hans Thoma v. Rosenberg. Zeitung vom dänischen Kriege. Nr. 431
Enthält: September - November. Ausbreitung des lauteren Gotteswortes. Handlung zwischen Ulm und Hans Thoma v. Rosenberg. Absonderung des Kurfürsten Johann Friedrich von Sachsen von den evangelischen Ständen. Tag der Stände des neuen Bundes zu Ingolstadt. Handlung zwischen Ulm und Württemberg, Tag zu Göppingen am 31. Oktober. Nr. 1429
Enthält: 1536 Februar, März. Ulm berichtet über mancherlei Rüstungen Frankreichs, des Hans Thoma v. Rosenberg, des Kaisers und namentlich der Herzöge Wilhelm und Ludwig von Bayern. Aufnahme von Augsburg und Kempten in den Schmalkaldischen Bund. Übersendung eines von König Ferdinand an die protestantischen Stände gerichteten Schreibens. (Schreiben aus Ulm vom 11. Februar 1536 im Samtarchiv Bd. IV S. 136 Nr. 35.) Württemberg bedroht. Irrung zwischen Ulm und Württemberg. Vertrag zwischen Dänemark und Lübeck. Krankheit des Landgrafen. Ulm sagt Beschickung des Schmalkaldischen Bundestages in Frankfurt zu. Nr. 439, 443. Vgl. Nr. 3068
Enthält: April, Juni. Neuerung der Fugger im Barchenthandel. Schreiben Kursachsens an Ulm über die Verhandlungen mit den englischen Gesandten und wegen einer Botschaft an den König von England. Zwist zwischen dem Kurfürsten Johann Friedrich und Herzog Georg von Sachsen und ihre Versöhnung. Stellungnahme zu den Wiedertäufern. Vertrag zwischen Ulm und Württemberg über Hellenstein und Heidenheim. Irrung zwischen der Stadt Biberach und Ritter Johann Schad
Enthält: vgl. Nr. 442. Handlung des Landgrafen mit dem Kurfürsten Johann Friedrich von Sachsen zu Naumburg. Beobachtung von Kriegsvolk. Zeitung über die Rüstungen des Kaisers und des Königs von Frankreich. Nr. 444, 455
Enthält: Juli. Behandlung der Wiedertäufer in Ulm
Enthält: Bedenken der Ulmer Geistlichen, ob man die Wiedertäufer gemäß der heiligen Schrift an Leib und Leben strafen solle (Abschrift)
Enthält: September - Dezember. Schreiben des Kaisers an Kursachsen und die protestantischen Stände, Mitteilung von Abschriften an die oberländischen Städte. Streit zwischen Ulm und Kloster Adelberg. Aufnahme Mindens in den Schmalkaldischen Bund. Zeitung vom Kriege zwischen dem Kaiser und Frankreich und von der Verteidigung Genuas. Unterhaltung der Unterhauptleute für den Schmalkaldischen Bund. Streit zwischen Ulm und Württemberg wegen des Geleites, Übergriff des Vogtes zu Göppingen Wilhelm v. Massenbach. Rückkehr der Gesandtschaft der protestantischen Stände vom Kaiser
Enthält: beabsichtigte Gesandtschaft des kaiserlichen Vizekanzlers Dr. Matthias Held
Enthält: Vorschlag Ulms, den bevorstehenden Schmalkaldischen Bundestag zu erstrecken. In Nr. 2916. (Schreiben des Landgrafen an Straßburg und Ulm vom 29. September 1536, gedr.: Politische Correspondenz der Stadt Straßburg Bd. II S. 392.)
Enthält: Ohne Datum (1536). Schreiben des Hans Miller zu Zürich über ein siegreiches Scharmützel von Berner Knechten gegen die Genf bedrohenden Savoyer
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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