Johann Friedrich Herzog von Württemberg (voller Titel) belehnt Wilhelm von Wernau (Werdnaw) für sich selbst, als Lehensträger seiner beiden Brüder Konrad und Hans Martin von Wernau und als verordnete Mitvormünder der noch unmündigen Brüder Georg und Jakob von Wernau mit 2 lb 5 ß h und 1 Malter Roggen Sulzer Maß jährlichen Zins und Geld, die ihnen von den Pflegern der [Kapelle] Sankt Wendelin zu Sulz aus dem Tyßlinszehnten gegeben werden, der auf dem Bertholdsgut und dem Heiligenteil beruht. Das Lehen hatten zuvor Johannes Ifflinger, sein Sohn Hieronymus Ifflinger von Graneck und sein Sohn Hans Friedrich II. Ifflinger von Graneck von den verstorbenen Herzögen Christoph und Ludwig von Württemberg empfangen, bis es mit Einverständnis aller Ifflinger von Graneck an Hans Veit von Wernau als Großvater der Belehnten verkauft wurde. Wenn aus der Sippe und dem Geschlecht des Belehnten keine Mannspersonen vorhanden sind, sollen daraufhin die Frauen oder Töchter belehnt werden, aber immer ein Mann als Lehengenosse gestellt werden, um das Lehen zu empfangen.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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