1462 Dezember 16. Hermann Thoper, Bürger zu Lemgo, bekennt, dass ihm der Rat zu Lemgo befohlen habe, den Weinkeller und den Wein, den die Weinherren darin kaufen, treulich zu bewahren um seinen Lohn, nämlich von jeder Ame (Ohm) drei Schillinge und akke Weinmaße. Er will den zeitigen Weinherrn gute Rechenschaft tun, "wann ich eyn var twe oder dre getappet hebbe unde de gheamet sind", und den Verdienst und den Wein den sechs Lohnherren zum Behuf der Stadt überantworten. Wenn er dies nicht kann, will er das Fehlende binnen einem Monat nach der Rechenschaft abtragen. Heirfür verbürgen sich die Lemgoer Bürger Flörke Schriver; Johann von dem Rede; Johann Hunger; Kord Bitter; Nolte Elyes; Heinrich Dugenberg; Kord Hardemann und Heinrich Peckenacken, so wie auch dafür, dass Thoper wenn er den Keller abgebe diejenige bleibende Summe, welche vom Rate dazu bestellt sei, bei dem Keller lasse.

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