Spruchkammer 49 - Waiblingen: Verwaltungsakten (Bestand)
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Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, EL 900/24
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik) >> Ober- und Mittelbehörden seit um 1945 >> Geschäftsbereich Ministerium für politische Befreiung >> Heimatspruchkammern: Verwaltungsakten
Einleitung: Zur Geschichte der Spruchkammern siehe Vorbemerkung zur Beständegruppe EL 900 Heimatspruchkammern: Verwaltungsakten. Die Spruchkammer 49 Waiblingen nahm ihre Tätigkeit im Frühsommer des Jahres 1946 auf. Ihre Zuständigkeit erstreckte sich neben der Stadt Waiblingen auf die Orte Baach, Beinstein, Birkmannsweiler, Bittenfeld, Bretzenacker, Breuningsweiler, Bürg, Fellbach, Hanweiler, Hegnach, Hartmannsweiler, Höfen, Hohenacker, Korb, Leutenbach, Nellmersbach, Neustadt, Oedernhardt, Oeffingen, Oeschelbronn, Reichenbach, Rommelshausen, Schmiden, Schwaikheim, Steinach, und Winnenden. Ihr Vorsitzender war Alfred Georg Leikam. Die Arbeit der Spruchkammer endete zum 30. September 1948. Von ihrer Tätigkeit sind nur sehr wenige Verwaltungsakten zur Überlieferung in den Beständen des Staatsarchivs Ludwigsburg gelangt. Unabhängig von dem geringen Umfang wurden die Akten nach der für die gesamte Beständegruppe EL 900 entwickelten Klassifikation geordnet. Die Verzeichnung erfolgte im Jahr 2005 durch die Unterzeichnende. Der Bestand EL 900/24 Spruchkammer 49 Waiblingen umfasst 45 Archivalieneinheiten. Ludwigsburg, im Dezember 2008 Regina Schneider
45 Büschel (1,3 lfd. m)
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 14:40 MEZ