Wilhelm Bertram von Herschbach (Herßbach) verschreibt aus Mangel am Erben dem regulierten Augustiner-Chorherren-Kloster auf dem Niederwerth (Nydderwerde) bei Vallendar für die jährliche Lesung von Seelmessen den Zehnten zu Berod (Berrodt) in der Grafschaft Sayn-Hachenburg, der vormals zum Hause Reichenstein (Rychstein) gehörig gewesen und den seine Vettern Dietrich und Wilhelm, Söhne Wilhelms Rytzkoppe, laut einer von Wilhelm von Reichenstein und zweien seiner Söhne, vom Grafen Friedrich von Wied (zu Wede) als Landesherrn, Mant (Manß) von Seelbach (Selbach) sowie wahrscheinlich Wilhelm von Sochtendorff besiegelten Urkunde, die nunmehr verbrannt sei, um 287 fl. gekauft hätten, für den er selbst außerdem noch 60 fl. an Johann von Reichenstein, Domherrn zu Köln und Lüttich (Lutg), bezahlt habe.

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Hessisches Hauptstaatsarchiv
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