Prades, Jean Martin de (Bestand)
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VI. HA, Nl Prades, J. M. de
Tektonik >> NICHTSTAATLICHE PROVENIENZEN >> Firmen, Familien und Personen >> Personen >> Haus und Hof der Hohenzollern >> Angehörige des Hofes (ausgenommen Hofprediger)
Laufzeit: 1752 - 1775 (1782)
Findmittel: Datenbank; Findbuch, 1 Bd.
Bestandsbeschreibung: Lebensdaten: 1724 - 1783
Der vorliegende Nachlass des Jean Martin Abbé de Prades, Vorleser von König Friedrich II., ist laut der Vorbemerkung des alten Findbuchs im Jahr 1782 an das Geheime Staatsarchiv abgeliefert worden und trug früher die Bezeichnung K 365 L.
Die häufig bei den einzelnen Archivalien angegebenen Druckstellen beziehen sich auf die unter der Literatur (S. V) aufgeführte Publikation "Oeuvres de Frédéric le Grand".
Bei der jetzigen Retrokonversion des alten Findbuchs wurde der Nachlass der Einfachheit halber nach den laufenden Nummern 1-15 umsigniert. Die Erstellung des neuen Findbuchs und die magazintechnische Bearbeitung geschahen durch die Unterzeichnende. Wer den Nachlass ursprünglich verzeichnet hat, konnte nicht mehr ermittelt werden.
Mit Einführung der neuen Tektonik im GStA PK wurde der ehemals als I. Hauptabteilung
Rep. 92 geführte Nachlass Jean Martin de Prades im Jahr 2001 der neu gebildeten VI. Hauptabteilung Familienarchive und Nachlässe angegliedert.
Laufzeit: 1752 - 1775 (1782) und ohne Datum
Umfang: 0,1 lfm
Zu bestellen: VI. HA, Nl Jean Martin de Prades, Nr. ....
Zu zitieren: GStA PK, VI. HA Familienarchive und Nachlässe,
Nl Jean Martin de Prades, Nr. ....
Berlin, November 2012
(Archivoberinspektorin Sylvia Rose)
Lebensdaten des Jean Martin de Prades
23. Juli 1724 geboren in Castelsarrasin
(das Geburtsjahr schwankt in den Quellen zwischen 1720-1724, als Geburtsort wird stellenweise auch Montauban angegeben)
Besuch der Priesterseminare von St. Sulpice, Saint-Nicolas-du-Chardonnet und Bons-Enfants
Studium an der Sorbonne in Paris
seit 1751 in Frankreich wegen seiner religionskritischen Thesen in seiner Dissertation und einem Enzyklopädieartikel verfolgt
öffentliche Verbrennung seiner Dissertation und Verlust seiner universitären Titel
1752 Verhängung des Kirchenbanns über Prades und Flucht nach Holland
seit Ende 1752 Vorleser Friedrichs II.
6. April 1754 Wiederruf seiner Thesen
Rückerlangung seiner Titel
1756 Überführung der Spionage für Frankreich
1757 Inhaftierung in Magdeburg
um 1763 Verbannung nach Glogau
Prälat, Archidiakon und Kanonikus in Breslau und Angehöriger (mind. von 1780-1782) des Kollegiatstifts Hl. Kreuz in Oppeln
August 1783 gestorben in Glogau
(Todesjahr teilweise in den Quellen auch 1782)
Jean Martin de Prades war Erb- und Grundherr des Präbendatischen Gutes Nieweck, Kr. Groß Strehlitz.
Literatur
" Schlesische Instanzien-Notiz. Breslau, Jg. 1780, 1781, 1782
" J. D. E. Preuß, Oeuvres de Frédéric le Grand, 30 Bde., Berlin 1846-1856
" W. Gundlach, Friedrich der Große und sein Vorleser Jean Martin de Prades. Hamburg 1892
" W. M. Pantenius, Die Verhaftung des Abbé de Prades im Herbst 1757. In: Forschungen zur brandenburgischen und preußischen Geschichte, Bd. 24. Leipzig 1911, S. 577-583
" Deutscher Biographischer Index (DBI). 2. kumulierte und erweiterte Ausgabe, Bd. 6. München 1998, S. 2708; Fiche I 975, 325-342 (hier Lebensdaten 1722-1782)
" J. Pater, Wroc?awska Kapitu?, Katedralna w XVIII wieku. Breslau 1998, S. 211-213
" G. MacDonogh, Frederick the Great, a life in deed and letters. London 1999, S. 216 u. ö.
" E. Ziebura, August Wilhelm Prinz von Preußen. Berlin 2006, S. 187
Die Angaben für den Lebenslauf und der Literatur wurden aus den angegebenen Publikationen und dem Nachlassinventar von Ute Dietsch übernommen.
Weitere Akten mit Bezug zu Jean Martin de Prades im GStA PK sind u.a.:
GStA PK, I. HA Rep. 96 Geheimes Zivilkabinett
" Nr. 401 D Vorleser de Prades und de Catt, 1755-74
" Nr. 430 P Immediatkorrespondenz des Abbé Bastiani, 1747-1784 (1784 Prades erwähnt)
Im Diözesanarchiv in Breslau sind überwiegend die Streitigkeiten nach seinem Testament überliefert.
Zitierweise: GStA PK, VI. HA, Nl Prades, J. M. de
Bestandsbeschreibung: Lebensdaten: 1724 - 1783
Der vorliegende Nachlass des Jean Martin Abbé de Prades, Vorleser von König Friedrich II., ist laut der Vorbemerkung des alten Findbuchs im Jahr 1782 an das Geheime Staatsarchiv abgeliefert worden und trug früher die Bezeichnung K 365 L.
Die häufig bei den einzelnen Archivalien angegebenen Druckstellen beziehen sich auf die unter der Literatur (S. V) aufgeführte Publikation "Oeuvres de Frédéric le Grand".
Bei der jetzigen Retrokonversion des alten Findbuchs wurde der Nachlass der Einfachheit halber nach den laufenden Nummern 1-15 umsigniert. Die Erstellung des neuen Findbuchs und die magazintechnische Bearbeitung geschahen durch die Unterzeichnende. Wer den Nachlass ursprünglich verzeichnet hat, konnte nicht mehr ermittelt werden.
Mit Einführung der neuen Tektonik im GStA PK wurde der ehemals als I. Hauptabteilung
Rep. 92 geführte Nachlass Jean Martin de Prades im Jahr 2001 der neu gebildeten VI. Hauptabteilung Familienarchive und Nachlässe angegliedert.
Laufzeit: 1752 - 1775 (1782) und ohne Datum
Umfang: 0,1 lfm
Zu bestellen: VI. HA, Nl Jean Martin de Prades, Nr. ....
Zu zitieren: GStA PK, VI. HA Familienarchive und Nachlässe,
Nl Jean Martin de Prades, Nr. ....
Berlin, November 2012
(Archivoberinspektorin Sylvia Rose)
Lebensdaten des Jean Martin de Prades
23. Juli 1724 geboren in Castelsarrasin
(das Geburtsjahr schwankt in den Quellen zwischen 1720-1724, als Geburtsort wird stellenweise auch Montauban angegeben)
Besuch der Priesterseminare von St. Sulpice, Saint-Nicolas-du-Chardonnet und Bons-Enfants
Studium an der Sorbonne in Paris
seit 1751 in Frankreich wegen seiner religionskritischen Thesen in seiner Dissertation und einem Enzyklopädieartikel verfolgt
öffentliche Verbrennung seiner Dissertation und Verlust seiner universitären Titel
1752 Verhängung des Kirchenbanns über Prades und Flucht nach Holland
seit Ende 1752 Vorleser Friedrichs II.
6. April 1754 Wiederruf seiner Thesen
Rückerlangung seiner Titel
1756 Überführung der Spionage für Frankreich
1757 Inhaftierung in Magdeburg
um 1763 Verbannung nach Glogau
Prälat, Archidiakon und Kanonikus in Breslau und Angehöriger (mind. von 1780-1782) des Kollegiatstifts Hl. Kreuz in Oppeln
August 1783 gestorben in Glogau
(Todesjahr teilweise in den Quellen auch 1782)
Jean Martin de Prades war Erb- und Grundherr des Präbendatischen Gutes Nieweck, Kr. Groß Strehlitz.
Literatur
" Schlesische Instanzien-Notiz. Breslau, Jg. 1780, 1781, 1782
" J. D. E. Preuß, Oeuvres de Frédéric le Grand, 30 Bde., Berlin 1846-1856
" W. Gundlach, Friedrich der Große und sein Vorleser Jean Martin de Prades. Hamburg 1892
" W. M. Pantenius, Die Verhaftung des Abbé de Prades im Herbst 1757. In: Forschungen zur brandenburgischen und preußischen Geschichte, Bd. 24. Leipzig 1911, S. 577-583
" Deutscher Biographischer Index (DBI). 2. kumulierte und erweiterte Ausgabe, Bd. 6. München 1998, S. 2708; Fiche I 975, 325-342 (hier Lebensdaten 1722-1782)
" J. Pater, Wroc?awska Kapitu?, Katedralna w XVIII wieku. Breslau 1998, S. 211-213
" G. MacDonogh, Frederick the Great, a life in deed and letters. London 1999, S. 216 u. ö.
" E. Ziebura, August Wilhelm Prinz von Preußen. Berlin 2006, S. 187
Die Angaben für den Lebenslauf und der Literatur wurden aus den angegebenen Publikationen und dem Nachlassinventar von Ute Dietsch übernommen.
Weitere Akten mit Bezug zu Jean Martin de Prades im GStA PK sind u.a.:
GStA PK, I. HA Rep. 96 Geheimes Zivilkabinett
" Nr. 401 D Vorleser de Prades und de Catt, 1755-74
" Nr. 430 P Immediatkorrespondenz des Abbé Bastiani, 1747-1784 (1784 Prades erwähnt)
Im Diözesanarchiv in Breslau sind überwiegend die Streitigkeiten nach seinem Testament überliefert.
Zitierweise: GStA PK, VI. HA, Nl Prades, J. M. de
Umfang: 0,1 lfm (15 VE); Angaben zum Umfang: 0,1 lfm (15 VE)
Bestand
deutsch
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
19.08.2025, 12:19 PM CEST
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