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Güter- und personenrechtliche Regelungen mit Eigenbehörigen des Stifts
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Stift auf dem Berge, Herford - Akten >> 2. Besitz und Bewirtschaftung >> 2.3. Grundbesitz >> 2.3.1. Höfe und Kotten
1483 - 1605
Enthaeltvermerke: Enthält u. a.: Übergabe des Meierhof zu Hücker an den alten Meier zu Hücker und seine Frau Ilse, Tochter des Meiers von Jöllenbeck, 1483; Eigenbegebung der Grete Maßynck durch Heirat mit Thomas Nygebur zu Lippinghausen, 1518; Übergabe des Meierhofs zu Thenhausen an Johann Zalig, 1520; Weinkauf des Hermann Berning und seiner Frau Catherine, Tochter des Johann Meier zu Hücker, für den Kotten vor den Hückerkreuzen, 1526; Einwilligung des Stifts zur Verpfändung eines Stücks Land durch Johann Meier zu Hücker und seine Frau Barbara an den Müller, 1528; Vertragliche Einigung zwischen Meier Johann und Meier Gerken durch die Abtei und das Stift Herford, 1534; Übernahme des Hofs zu Knolle durch Johann Clawsing den Jüngeren, Sohn des verstorbenen Hermann Clawsing, 1551; Verpfändung von Stiftsgütern an Cord Nolte wegen dessen für die Erstellung des Brautschatzes für Meier Gerkens Tochter zu Eggeringhausen gewährten Darlehens, 1561; Einigung über die Leibzucht der Jutta Nedermann zu Herringhausen mit Hartwich Keyser, Sohn Hermann Keysers im Keysershagen, 1583; Nachlaßregelung (Erbtag) auf dem Meierhof auf dem Berge, 1587; Eheberedung zwischen Hermann Rurup und Anne Paschedag, Tochter von Tebbe und Aleke Paschedag, 1598; Übergabe des Hofes zu Oetinghausen an Johann Sonntag, 1601. Im Enthält-Vermerk die lokalisierbaren Betreffe ausgeworfen.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.